Nachhaltige Zukunft durch Wiederaufforstung

Damir Mioc,

Gutex pflanzt einen Wald an

In unmittelbarer Nähe des Firmensitzes bei Gutenburg werden von Gutex im Oktober (und bei einem weiteren Termin im folgenden Frühjahr) mehr als 700 Setzlinge angepflanzt, die später einen Wald auf einer Fläche von einem halben Hektar bilden werden.

Mehr als 700 Setzlinge wurden angepflanzt, darüber freuen sich Revierleiter Gregor Allgeier (l.) vom Kreisforstamt Landkreis Waldshut und Claudio Thoma, Geschäftsführer von Gutex © rectec/Gutex

Die Initiative gehört für den Hersteller von Dämmmaterial aus Holzfaser zu einem wertvollen Teil seines Nachhaltigkeitskonzeptes.

Zur Wiederaufforstung kam es mit Unterstützung des Landratsamts Waldshut und dessen Kreisforstamt im Revier Weilheim. Bei der Fläche handelt es sich um eine frei gewordene Waldfläche, wo einst Fichten standen. Sie fielen der Dürre und Käfern zum Opfer. Das Kreisforstamt hat hierfür die Flächenvorbereitung übernommen und Gutex bei allen Fachfragen kompetent beraten. Bei der Pflanzaktion waren der Revierleiter Georg Allgeier und Gutex-Geschäftsführer Claudio Thoma vor Ort. Mit von der Partie waren auch 30 begeisterte Kinder aus der zweiten Klasse der Grundschule Weilheim, die tatkräftig bei der Pflanzung unterstützt haben.

 „Wir wollen schon den Jüngsten die Bedeutung des Waldes nahebringen und sie für den Schutz der Natur sensibilisieren. Der Wald ist nicht nur Teil unserer Umgebung, sondern auch ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Rohstoffbasis“, sagt Thoma. Diese Aktion soll den Kindern den Wald als wertvolle Ressource erlebbar machen und zeigen, wie wichtig der Erhalt und die nachhaltige Pflege dieser Ressource sind.

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 Bei den angepflanzten Bäumen handelt es sich um drei Arten von Nadelholz (Lärche, Douglasie, Atlaszeder) und den Laubbaum Spitzahorn. Sie werden größtenteils im Herbst angepflanzt, um bei feuchten Böden ein optimales Anwachsen der Wurzeln zu erreichen. Durch die Mischung dieser vier klimaangepassten Baumarten und durch die Integration von bestehender Naturverjüngung entsteht ein Nadelmischwald für die Zukunft.  Die Bäume werden gegen Wildverbiss geschützt. Hierfür werden innovative Wuchshüllen genutzt, die zu 100 Prozent biologisch abbaubar sind und keinen Mikroplastik-Müll hinterlassen.

 „Wir freuen uns, dass wir die Experten des Kreisforstamts bei der Pflege und Betreuung des neu angepflanzten Waldes unterstützen können. Durch ihre Expertise stellen wir sicher, dass die Bäume optimal wachsen und der Wald zu einem gesunden und widerstandsfähigen Ökosystem heranwächst. Damit leisten wir einen aktiven Beitrag zur Schaffung klimaresistenter Wälder und zum Schutz der Biodiversität in unserer Region“ erklärt Thoma.

 Bereits im Vorjahr hatte Gutex rund 50 Bäume direkt am Unternehmenssitz gepflanzt. Das Familienunternehmen setzt bereits seit 1932 auf ökologische Dämmstoffe aus Holzfaser und nutzt dabei immer mehr ressourcenschonende Verfahren. Zugleich zeichnet sich Gutex durch die Verwendung von Holz aus regionaler und zertifizierter Forstwirtschaft aus. Als nachwachsender Rohstoff bindet Holz überdies CO2 und leistet nicht nur dadurch einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz.

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