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Artikel und Hintergründe zum Thema

Mo Energy Systems

Damir Mioc,

Mit Großprojekten auf Wachstumskurs

Standardisiert, skalierbar und modular: Mit einer innovativen Lösung für Photovoltaik-Fassaden hat das Greentech-Startup Mo Energy Systems eine europaweite Marktlücke geschlossen. Mehrere Tausend Fassaden pro Jahr will das Unternehmen ab 2025 jährlich über sein Partnernetzwerk in Europa aktivieren. Die Weichen für die Expansion in der DACH-Region wurden 2024 mit strategischen Partnerschaften und Großprojekten im gewerblichen und öffentlichen Sektor gestellt. Im ersten Halbjahr 2024 realisierten die Fachpartner PV-Systeme mit 1 Megawatt Leistung und setzen im zweiten schon Projekte mit bis zu 500 kWp pro Anlage für die Industrie um.

Die neue Loser Panoramabahn wird auch mit Sonnenstrom von der 900 Quadratmeter großen PV-Fassade von Mo Energy Systems betrieben © Mo Energy Systems

Weiteres Wachstum ist geplant. „Wir haben den einstelligen Millionen-Umsatz geknackt, verfügen über positiven Cashflow und planen im ersten Halbjahr 2025 eine Finanzierungsrunde“, verkündet Co-Gründer Manuel Hehle. „Unsere Partner aktiveren mit unseren PV-Fassadensystemen Immobilien in ganz Mitteleuropa. Da geht noch mehr, der Markt und das Potenzial sind enorm“, fügt er hinzu. Mo Energy Systems erweitert laufend das Partnernetzwerk um Solarteure und Handwerksbetriebe.

„Ob Holz, Beton oder Ziegel, Einfamilienhaus, Wohnanlage, Bürogebäude, Produktionshalle oder öffentliche Einrichtung: Unsere Partner realisieren bei allen Gebäudetypen schnell und effizient PV-Fassaden. Unser System hat sich in der Praxis absolut bewährt. Wir sind am Markt angekommen und machen nun den nächsten Schritt“, betont Gründer und Geschäftsführer Alexander Moosbrugger. Die vertikale Installation der PV-Module an Fassaden bietet viele Vorteile.

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Gerade Betriebe mit hohem Eigenverbrauch – etwa durch Wärmepumpen oder energieintensive Produktionsprozesse – profitieren so das ganze Jahr von hohen Erträgen. „PV-Fassaden mit dunklen Glasmodulen werten das Erscheinungsbild auf, senken Betriebskosten und liefern auch bei tief stehender Wintersonne über das gesamte Jahr hinweg konstant nutzbare Energieerträge. Zudem ist die Einspeisevergütung dann meist höher“, sagt Moosbrugger.

Rund 1100 Quadratmeter PV-Fassade sorgen bei einem fünfstöckigen Bürogebäude in Sindelfingen seit Mitte 2024 für einen Jahresstromertrag von bis zu 200 000 Kilowattstunden. Das Rundum-Konzept von Mo Energy Systems ist Teil der Sanierung und bietet neben der energetischen Aktivierung der Fassade auch ästhetische Qualitäten.

Ein weiteres Leuchtturmprojekt befindet sich auf 1400 Meter Seehöhe in der Steiermark. Bei der neuen Loser Panoramabahn in Altaussee steuerte Mo Energy Systems Komponenten für eine 900 Quadratmeter große PV-Fassade für die Zwischenstation bei.

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