Dachbau

Steildach

Hexenhäusl am Kolumbusplatz

Es ist urig statt cool, individuell statt hocheffizient – und eigentlich ist es nur ein Interimsbau, der aber Lust auf lange Nachnutzungen macht. In der Nähe des Kolumbusplatzes im Münchner Stadtteil Giesing hat die Gans Kreativ GmbH – ein Konstrukt der Gesellschafter Julian Hahn, Florian Jund und Philipp Behringer – ein Hexenhäuschen gebaut. Das Ziel dahinter war ein Wunsch der Stadt, des Bezirksausschusses und der Nachbarschaft: Sie alle wollten einen Ort der Begegnung schaffen, ein Kulturcafé, in dem man sich unverbindlich trifft, egal ob man konsumiert oder nicht.

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Nutzdach

In den Fels gebaut

Auf der felsigen Kykladeninsel Serifos liegt an einer abgelegenen Bucht ein ungewöhnliches Ferienhaus namens „Ncaved“, das vollkommen in die Erde hineingebaut ist. Dieser Besonderheit verdankt es seinen Namen: „Encaved“ heißt wörtlich „eingegraben“. Genau diese unterirdische Bauweise schützt das Gebäude vor Sonne und Wind und lässt es zum unmittelbaren Bestandteil der Landschaft werden. Perfekt macht das Ganze eine Dachbegrünung mit heimischen, dürretoleranten Arten, welche die 360 m2 große Dachfläche förmlich in der Erde verschwinden lässt.

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Nutzdach

Fantasie trifft auf Realität

Auf dem Gelände rund um die Sydney Central Station, dem verkehrsreichsten Bahnhof Australiens, entsteht derzeit ein 39-stöckiger Turm, der nach seiner Fertigstellung, die für das Jahr 2027 angepeilt ist, das Hauptquartier des Softwareunternehmens „Atlassian“ beherbergen soll. Dies ist der Auftakt des „Central Precinct Renewal Program“, mit dem das Gebiet in ein innovatives Technologiezentrum verwandelt werden soll. Die in die Jahre gekommene Gegend der Stadt musste sich über Jahrzehnte mit den riesigen Gleisflächen des Hauptbahnhofs arrangieren. Diese und die daran anschließenden Bahntrassen teilten die Stadt an zentraler Stelle seit über einem Jahrhundert. Der typische Bahnhofscharakter, alte Güterabfertigungshallen, die heute entweder un- oder umgenutzt sind, prägen mit ihrem Hinterhofcharakter das Stadtbild. Die gesamte Gegend soll nun in einem großen Wurf komplett überplant werden: Die Regierung des Bundesstaates New South Wales (NSW) hat diesen Plan für die Umgestaltung eines Gebiets über den Bahngleisen des Hauptbahnhofs von Sydney in einen neuen, hochverdichteten Stadtteil aufgelegt, um Tausende zusätzliche Jobs und Wohnraum in rund 850 Einheiten in das südliche Ende des Stadtzentrums zu bringen.

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Nutzdach

Nachhaltiger Bau für nachhaltige Saat

An der Rheinschleife im schweizerischen Rheinau wurde im September 2021 der Neubau des Bio-Saatgutanbieters Sativa eröffnet. Nahe der Klosterinsel entstand in rund einem Jahr Bauzeit ein Holzbau, der sich trotz seiner zeitgemäßen Konstruktionsdetails auch wegen seiner Dachdeckung aus patinierten Biberschwanzziegeln perfekt in den historischen Kontext der umgebenden landwirtschaftlichen Bebauung einfügt.

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Steildach

Das Zentrum ist zurück

Stark sanierungsbedürftig, keine barrierefreien Zugänge, zu kleine Räumlichkeiten und für eine Erweiterung ungeeignet: Im niederösterreichischen Dorf Großweikersdorf wurde ein neues, zeitgemäßes Gemeindeamt benötigt. Erklärtes Ziel war es, nicht nur ein modernes, funktionales und zugleich ansehnliches Gemeindezentrum zu errichten, sondern damit auch die mittlerweile wenig frequentierte Ortsmitte am Hauptplatz wieder zu beleben. Mit Erfolg: Am Standort der ehemaligen Fleischerei, die komplett abgerissen wurde, entstand ein sehenswerter, lichtdurchfluteter Neubau mit auffälliger Trag- und Dachkonstruktion aus Holz, der auch über die nötigen Behördengänge hinaus zum Verweilen einlädt.

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Nutzdach

CO2-neutral wohnen

Die 180 Mietwohnungen umfassende Neubau-Wohnsiedlung Schättlisberg in Überlingen ist nicht nur ein Beispiel für den konsequenten Einsatz von PU-Dämmstoffen. Das vorbildlich geplante Bauvorhaben wurde kürzlich als Teil des „Q5 Wohnquartier Hildegardring/Schättlisberg“ und gemeinsam mit einem Bauvorhaben der Stadt Stuttgart als eines von insgesamt sechs Leuchtturmprojekten im Rahmen eines Forschungsauftrags der Bundesregierung ausgewählt. Dabei erhalten das Stuttgarter und das Überlinger Projekt unter der gemeinsamen Bezeichnung „Stadtquartier 2050“ aus der Förderinitiative „Solares Bauen/Energieeffiziente Stadt“ der Bundesministerien für Bildung und Forschung (BMBF) sowie Wirtschaft und Energie (BMWi) insgesamt 13,5 Millionen Euro für umfassende und zukunftsweisende Forschung rund um klimaneutrales, sozialverträgliches und bezahlbares Bauen und Wohnen (Projektlaufzeit: März 2018 bis Februar 2023).

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Nutzdach

Grüne Fassade aus 8000 m Hecke

In Düsseldorfs Innenstadt wurden in der Nähe zur Königsallee in den vergangenen Jahren eine Reihe neuer Gebäude für Einzelhandels-, Büro- und Gastronomienutzung errichtet. Das in einem Viertelkreisbogen angelegte städtebauliche Projekt erhielt daher den Namen „Kö-Bogen“. Im zweiten Bauabschnitt, dem sogenannten KII, entstand auch ein Geschäfts- und Bürohaus nach den Plänen von Ingenhoven Architects. Das international tätige Architekturbüro mit Hauptsitz in Düsseldorf entwickelt und realisiert Projekte nach den höchsten Green-Building-Standards wie DGNB, LEED, Green Star und BREEAM. Die mit 30 000 Hainbuchen bepflanzte Grünfassade des Neubaus am KII verbessert das städtische Mikroklima in Zeiten des Klimawandels. Mit der insgesamt 8 km langen Hecke ist sie derzeit die größte ihrer Art in Europa.

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Steildach

25 Jahre Ruhe

Der Zentralfriedhof in Stettin ist eine der drei größten Nekropolen in Europa. Neu angelegt wurde er im Jahr 1901 nach den Vorbildern des Parkfriedhofs Ohlsdorf in Hamburg und des Zentralfriedhofs in Wien. Das polnische Nationaldenkmal ist die Ruhestätte von über 300 000 Verstorbenen, zugleich aber auch eine eindrucksvolle Parkanlage und mit seinen wertvollen Grab- und Denkmälern, wie zum Beispiel der „Mutter Erde“ von Ernst Barlach, ein Besuchermagnet für viele Touristen und Kunstinteressierte. Den Haupteingang zum „Park der Toten“ bildet eine monumentale Toranlage im neoromanischen Stil mit einer Breite von über 70 m. Das Ensemble beherbergt im linken Flügel eine Friedhofskapelle und im rechten die Friedhofsverwaltung. Der Entwurf des Eingangsbereichs wie auch der prachtvollen neoromanischen Kapelle am anderen Ende der zentralen Allee stammen von dem deutschen Architekten Wilhelm Meyer-Schwarztau, der auch das Konzept für die gesamte Friedhofsanlage entwickelt hat. Er orientierte sich dabei an der Idee des italienischen „Campo Santo“.

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Flachdach

Eintauchen ins Tageslicht

In Romont in der Schweiz wurde für die Association des communes pour le Cycle d’Orientation de la Glâne ein neues Schul-, Kultur- und Sportzentrum mit vier Schwimmbädern gebaut. Durch insgesamt 21 Lichtbänder im Flachdach, welche die beiden Hauptbecken und den Eingangsbereich überspannen, werden die großen Räume förmlich mit Licht durchflutet. Ein wesentlicher Fokus liegt dabei auf der Decke, die als Holzkonstruktion in Form von paarweise geneigten Fachwerkbindern ausgeführt wurde und 282 Modular-Skylight- Module beinhaltet.

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Flachdach

Knoten mit Patent

In unmittelbarer Nachbarschaft zum Basler Universitätsspital wurde beim Schällimätteli Campus ein Labor- und Forschungsgebäude für die ETH Zürich errichtet. Das neue Atriumgebäude D-BSSE (Department für Biosystems Science and Engineering) ist von formaler Klarheit und räumlicher Durchlässigkeit geprägt – denn Anliegen von Nickl & Partner Architekten war es, den interdisziplinären akademischen Austausch auch in der architektonischen Gestaltung zu spiegeln. Ein hohes Maß an Transparenz prägt das Erscheinungsbild von außen. Zudem platzierten die Architekten im Zentrum des vollverglasten, fünfeckigen Gebäudes ein lichtdurchflutetes Atrium, das mit seiner hohen Aufenthaltsqualität die Kommunikation unter den Forscherteams unterstützen soll.

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Nutzdach

Organische Struktur

Klare Strukturen und eine geradlinige Formensprache prägen den Bildungscampus der Dieter Schwarz Stiftung in Heilbronn. Die neue Mensa setzt hier mit ihrer organischen Gestaltung und der Grünfläche einen besonderen Akzent. Um der Nutzung als begehbare und begrünte Fläche dauerhaft gerecht zu werden, kam eine druckfeste Schaumglasdämmung zum Einsatz, die auch Beanspruchungen durch Befahren oder Begehen standhält.

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Photovoltaik-Lösung für Metalldächer

Große Module für kleine Technik

Vor fast 100 Jahren wurde die Firma Trumpf als mechanische Werkstätte gegründet. Inzwischen bietet das weltweit agierende Hochtechnologieunternehmen Fertiglösungen in den Bereichen Werkzeugmaschinen, Lasertechnik, Elektronik und Elektrowerkzeuge an. Am Hauptstandort in Ditzingen befinden sich neben Verwaltung und Produktion unter anderem auch ein sogenanntes Customer Center, in dem die gesamte Prozesskette der Blechbearbeitung dargestellt wird, eines der größten Laser-Applikationszentren weltweit sowie ein Showroom für 3D-Druck. Zuletzt sind auf dem großen Firmenareal nun drei neue Produktionshallen entstanden.

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Flachdach

In luftiger Höhe

Der Südturm des Kölner Doms ist mit seiner in 100 m Höhe gelegenen Aussichtsplattform ein Besuchermagnet. Im Laufe der Jahre zog auf der zweithöchsten Ebene für die Turmbesteigung Feuchtigkeit durch tiefe Risse im Boden in das darunterliegende Gewölbe. Hier war eine langfristig zuverlässige Abdichtung gefragt, die gleichzeitig ökologisch sowie trittsicher ist und optisch mit dem Naturstein harmoniert. Das richtige Material für die anstehende Sanierung fand die Dombauhütte mit einem Flüssigkunststoff und den dazugehörigen Systembestandteilen – von der Grundierung über die Abdichtung und den Oberflächenschutz bis zur Versiegelung.

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Nutzdach

Kunstvoller Dachgarten

Der Dachgarten des Valletta Design Clusters ist so detailreich und kunstvoll gestaltet wie das gesamte Infrastrukturprojekt in Maltas Hauptstadt Valletta. Das Design Cluster ist das neue Herzstück der Kunst- und Kulturszene der Mittelmeerinsel und der fantasievolle Dachgarten als sozialer Treffpunkt auch der Öffentlichkeit zugänglich. Die vielfältige Pflanzenpracht harmoniert mit den Elementen Holz, Naturstein und Wasser. Ein fast schon paradiesischer Ort zum Entspannen, Flanieren und für neue Inspiration.

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Flachdach

Raum für Reifen

Ganz gleich ob Verbrenner, Hybrid oder Elektro, ohne Reifen kommt kein Kraftfahrzeug dieser Welt von der Stelle. Sie bringen die vom Motor erzeugte Kraft auf die Straße und sorgen zugleich für Grip und Fahrkomfort. Spätestens nach zehn Jahren sollten die Pneus erneuert werden. Als einer der größten freien Reifenhändler Deutschlands bietet die Pneuhage-Gruppe für den Reifentausch mehr als 1000 Stationen im gesamten Bundesgebiet an. Um Händler und Werkstätten „just in time“ beliefern zu können, bedient sich der 1953 in Karlsruhe gegründete Reifendienst vier zentraler Logistikstandorte. Einer davon liegt beim Firmensitz in Karlsruhe: das zentrale Logistikzentrum für rund 400 000 Felgen sowie die Komplettradmontage. In Hainichen nahe Chemnitz lagern bis zu 50 000 Lkw-Reifen. Für Stapler, Agrar- und Baumaschinen hält der Händler in Nossen bei Dresden rund 15000 Reifen vor. Das vierte und größte Lager mit Platz für insgesamt 1,3 Millionen Autoreifen befindet sich in Speyer.

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Steildach

Sicher abseilen

Wenn Menschen oder Tiere in Not geraten, sind sie da: Feuerwehrleute retten die Leben Hilfsbedürftiger, versorgen oder bergen Opfer und leisten in Krisenzeiten Beistand für Betroffene. Damit die Retter auf brenzlige Situationen vorbereitet sind und somit ihre wichtige Funktion für die Gesellschaft erfüllen können, müssen sie in ihrer Ausbildung und beim Training für den Ernstfall optimale Übungsbedingungen haben. Eine der anspruchsvollsten Disziplinen, die sie dabei erlernen und erproben müssen, ist die Höhenrettung. Damit die Mannschaft der Feuerwache 3 in Düsseldorf diese bestmöglich trainieren kann, haben die Absturzsicherungsexperten von Lux-top den alten Schlauchturm des Gebäudes mit Anschlagpunkten ausgestattet.

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Nutzdach

Vom Dachgarten direkt ins Craft-Bier

„Frische Zutaten schmecken besser“ – das ist der Leitgedanke der sogenannten „Farm-to-table“-Bewegung, und nichts liegt näher, als das eigene Dach für den Anbau von Kräutern, Gemüse oder Hopfen zu verwenden. Das beweist die Avling Kitchen and Brewery in Toronto/Kanada mit ihrem 400 m2 großen Dachgarten, der viele Zutaten für die eigene Brauerei und die Gastronomie liefert. Ein Paradebeispiel für lokale und nachhaltige Kreislaufwirtschaft.

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Flachdach

Draußen und drinnen verbinden

Ein großer Baum thront inmitten der lichtdurchfluteten Eingangshalle einer neuen Kindertagesstätte in Rehau: er ist das Herz der LamiKita, einer Kindertagesstätte der besonderen Art. Das pädagogische Konzept und die Architektur des Neubaus fördern gleichermaßen Gesundheit, Achtsamkeit und Naturnähe. Große Glasflächen und Oberlichter holen die Natur von draußen zu den Kleinen nach drinnen, wodurch sie in alle Himmelsrichtungen mit ihrer Umwelt verbunden sind. Zwei Jahre Planung, 18 Monate Bauzeit und 74 fröhliche Kindergesichter: Die LamiKita wurde im September 2020 erstmals von ihren Kids erobert und in Besitz genommen. Seitdem ist die Kita ein Ort für Entdeckungen, Erlebnisse und Erfahrungen für Krippen- und Kindergartenkinder. Große, durch Glasflächen miteinander verbundene Räume, runde Flachdachfenster sowie ein Glasdach geben den Kleinen die Möglichkeit, die Natur zu beobachten, den Sonnenverlauf zu verfolgen oder den Wolken beim Ziehen zuzusehen.

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