Kundenmanagement im Fokus:
CRM-Software von Softbauware erleichtert Fertighausanbietern die Auftragsgenerierung
Die Baubranche steht gegenwärtig vor erheblichen Herausforderungen. In Krisenzeiten hängt der Erfolg bei der Auftragsakquise stark von einem effektiven Kundenmanagement ab. Guter Service und stabile Kundenbeziehungen sind entscheidend, um Aufträge zu sichern. Insbesondere bei einem so emotionalen Thema wie dem Eigenheim ist das Vertrauen zwischen Anbieter und Bauherr von größter Bedeutung. Um Herstellern von Fertighäusern das Kundenmanagement zu erleichtern, bietet Softbauware ein CRM-System an, das sich nahtlos in dessen ERP-System integrieren lässt.
Zentrale Grundpfeiler: Kundenakquise und -bindung
Die Akquise und Bindung von Kunden sind fundamentale Aspekte jedes Unternehmens, doch sie können in der aktuellen Baukrise besonders herausfordernd sein. Steigende Baustoffpreise und Kreditzinsen führen zu einem harten Wettbewerb um Aufträge. Um sich von der Konkurrenz abzuheben und neue Kunden zu gewinnen, sind innovative Strategien erforderlich. Die Etablierung eines guten Customer-Relationship-Managements (CRM) spielt hierbei eine wesentliche Rolle.
Das CRM-System von Softbauware setzt die Kundenbeziehung in den Mittelpunkt der Unternehmensausrichtung. Die grundlegenden Ziele bestehen in der Kundengewinnung und -bindung. Hierzu werden die Geschäftsprozesse rund um bestehende und potenzielle Kunden systematisch angepasst.
Durch die Erfassung aller relevanten Daten können Marketingmaßnahmen gezielt auf die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden abgestimmt werden. Die Funktionen der CRM-Lösung von Softbauware sind vielseitig und die lückenlose Integration in das ERP-System schafft zahlreiche Mehrwerte.
Unterstützung aller Prozesse
Vom ersten Kontakt mit einem potenziellen Kunden bis zur Auswertung der erfolgreichen Vertragsunterzeichnung werden sämtliche Vorgänge durch die CRM-Software unterstützt. Ein typischer Ablauf könnte wie folgt aussehen: Ein potenzieller Kunde (Lead) gelangt über die Anbieterwebsite oder Fertighausportale in die Leadsanwendung.
Alternativ können Leads auch manuell angelegt werden, etwa wenn ein Interessent im Musterhaus anruft. Über ein Regelwerk im System werden die Eingänge klassifiziert und je nach Region oder Postleitzahl einem Vertreter zugeordnet. Um eine transparente Auswertung zu ermöglichen, werden alle Kontakte zwischen Interessenten und Vertretern dokumentiert, und sogar eine Zeiterfassung der Vertreter ist im System möglich. Dank verschiedener Kalenderfunktionen kann die Auslastung der Vertreter sowie der Musterhäuser eingesehen werden.
Bei echtem Interesse werden die Leads in Opportunities überführt und entsprechenden Phasen zugeordnet. Innerhalb der Opportunities sind die Interessenten anhand von Merkmalen wie Beruf, Einkommen und spezifischen Kundenwünschen wie Zimmeranzahl oder Heizungsart kategorisiert. Zu diesem Zeitpunkt haben die Kunden bereits alle Details ihres Hauses besprochen, was eine Preisangabe ermöglicht.
Die Phasen des CRM-Prozesses
Qualifying: In dieser Phase werden die Verkaufschancen erörtert. Ein Abschlussdatum ist noch nicht festgelegt und kann mehrere Monate in der Zukunft liegen. Der Kunde hat möglicherweise noch keine Budget- oder Zeitplanungsverpflichtung.
Need Analysis: Ziel dieser Phase ist es, das Angebot, das im nächsten Schritt versendet wird, genau auf die Wünsche des Kunden anzupassen.
Proposal: Auf Grundlage der Kundenpräferenzen werden maßgeschneiderte Angebote übersendet, die eine Leistungsbeschreibung und den errechneten Preis beinhalten. Nach Annahme des Angebots erfolgt die Bemusterung, die exemplarisch Standard-Innentüren, Armaturen und Bodenbeläge umfasst.
Negotiation: In dieser Abschlussphase werden sämtliche Aktivitäten zusammengefasst, die erforderlich sind, um das Angebot zum Abschluss zu bringen. Dank des optional integrierten Dokumentenmanagements ist für jeden Kunden die entsprechende Bauakte über das System einsehbar. Gewünschte Änderungen können direkt und transparent eingearbeitet werden, wobei die Verarbeitung der Daten stets DSGVO-konform erfolgt.
Closed: In diesem Stadium ist der gesamte Vorgang der aktiven Kundeninteraktion abgeschlossen – entweder als gewonnen, wenn das Angebot erfolgreich abgeschlossen wurde, oder als verloren, wenn keine Vertragsunterzeichnung erfolgt ist.
Die aus den einzelnen Phasen erfassten Daten werden durch die Business-Intelligence-Funktion des Systems automatisch ausgewertet, was einen bedeutenden Beitrag zur Qualitätssicherung und Prozessoptimierung leistet.
Integration ins ERP-System
Softbauware bietet die CRM-Funktionalitäten als Teil des ERP-Systems an, was für die Nutzer mehrere Vorteile mit sich bringt. Zum einen können Lizenzkosten eingespart werden, da CRM-Systeme als Stand-alone-Lösungen häufig teuer sind. Zudem ist die Einrichtung einer Schnittstelle zum ERP ohne gezielte Integration aufwendig und oft werden bei Stand-alone-Lösungen ganz auf die Schnittstelle verzichtet.
Dies führt dazu, dass alle Daten aus dem CRM manuell in das ERP übertragen werden müssen, was zu fehleranfälliger Doppelarbeit führt. Durch die Komplettlösung von Softbauware entfällt diese Problematik.
Auch die Zusammenarbeit mit den Vertretern wird durch die Software entscheidend verbessert, da sich ihre Anbindung an das Unternehmen vereinfacht. Ein besonders hoher Mehrwert entsteht durch die Nutzung der Daten aus dem CRM für Folgetätigkeiten. Beispielsweise kann aus der Kostenschätzung oder der Hauskonfiguration der Projektplan für das Haus generiert werden. Abhängig von den Auswahlentscheidungen des Kunden wird dieser länger oder kürzer, während im ERP-System Logiken für Zeitpläne, Reihenfolge und Abhängigkeiten hinterlegt werden.
Dies führt zu mehr Planungssicherheit und ermöglicht einen reibungslosen Bauprozess. Somit bietet die CRM-Software von Softbauware für Fertighausanbieter – insbesondere als Erweiterung der ERP-Lösung – alle notwendigen Werkzeuge, um das Kundenmanagement nachhaltig zu optimieren.
Ein Zeichen in der Baukrise: die Aktion BauZukunft
Die Baubranche durchlebt derzeit eine ungewöhnlich Krise, die viele Unternehmen mit Sorgen und Unsicherheit erfüllt. Die Ursachen sind vielfältig: Angefangen bei einer schwächelnden Konjunktur bis hin zu politischen Unsicherheiten. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, Aufträge zu erfüllen und gleichzeitig die Zukunft ihrer Mitarbeitenden zu sichern. In dieser Zeit der Krise möchte das Baugewerbe Magazin die Stimme der Bauunternehmen stärken und hat die Aktion BauZukunft ins Leben gerufen. Ziel dieser Initiative ist es, den Unternehmen ein Forum zu bieten, um ihre Wünsche und Forderungen an Politik und Gesellschaft zu kommunizieren.















