Telematik und Flottenmanagement

Damir Mioc,

Webfleet schlägt Brück zwischen Compliance und Betriebsablauf

Ab Juli 2026 gelten neue EU- Vorgaben für leichte Nutzfahrzeuge im grenzüberschreitenden Güterverkehr. Damit wächst für viele Flottenbetreiber der Handlungsdruck.

Wer die rechtlichen Vorgaben nicht umsetzt, muss mit empfindlichen Strafen rechnen. © Webfleet

Webfleet reagiert mit einem Komplettpaket aus intelligentem Tachographen, Installation und digitalem Management – und adressiert damit ein Thema, das zunehmend strategische Bedeutung für Transport- und Bauunternehmen gewinnt.

Mit dem EU-Mobilitätspaket erweitert sich die Tachographenpflicht künftig auf Fahrzeuge zwischen 2,5 und 3,5 Tonnen, sofern diese im grenzüberschreitenden Güterverkehr oder in der Kabotage eingesetzt werden.

Betroffen sind damit zahlreiche Unternehmen aus Bauwirtschaft, Handwerk und Transportlogistik, die leichte Nutzfahrzeuge international einsetzen.

Unternehmen, die die neuen Vorgaben nicht rechtzeitig umsetzen, riskieren Strafen, Probleme bei Verkehrskontrollen und operative Unterbrechungen. Besonders relevant: Bereits einzelne grenzüberschreitende Fahrten können ausreichen, damit Fahrzeuge unter die neue Regelung fallen.

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Um Flottenbetreiber bei der Umsetzung der neuen Compliance-Anforderungen zu unterstützen, bietet Webfleet ein flexibles Tachographenpaket an. Das Angebot umfasst die Bereitstellung intelligenter Tachographen, den Einbau über zertifizierte Installationspartner sowie digitale Lösungen für das laufende Tachographen-Management.

Im Mittelpunkt steht dabei der Webfleet Tachograph Manager, der bereits in zahlreichen europäischen Lkw-Flotten eingesetzt wird. Fahrer erhalten Echtzeitinformationen zu verbleibenden Lenkzeiten und vorgeschriebenen Ruhezeiten. Gleichzeitig können Fuhrparkmanager relevante Daten automatisiert herunterladen und archivieren.

Das Ziel: weniger Verwaltungsaufwand, höhere Betriebssicherheit und eine bessere Vorbereitung auf die neuen gesetzlichen Anforderungen.

Engpässe drohen

Mit näher rückendem Stichtag dürfte insbesondere die Nachfrage nach Einbauterminen steigen. Jan-Maarten de Vries, President Fleet Management Solutions bei Bridgestone, erklärt: "Die betroffenen Unternehmen stehen aktuell vor der großen Herausforderung, die gesetzlichen Regelungen zu befolgen und gleichzeitig den Betrieb reibungslos am Laufen zu halten."

Er ergänzt: "Wer vorausschauend handelt, vermeidet zeitliche Engpässe in den Werkstätten. Die Flotte bleibt somit einsatzbereit." Hinzu kommen mögliche Förderprogramme. In Deutschland können Zuschüsse von bis zu 80 Prozent für entsprechende Installationen, wie denen von Webfleet, genutzt werden.

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