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Artikel und Hintergründe zum Thema

Konjunkturausblick 2026

Kai Ingmar Link,

Cathago: "Der Bau-Boom muss endlich kommen"

Die Bauwirtschaft steht an einem Wendepunkt. Nach Jahren geprägt von Kostensteigerungen, Auftragsrückgängen und politischer Unsicherheit richtet sich der Blick nun auf 2026. Zwischen anhaltender Krise und vorsichtiger Zuversicht stellt sich für viele Unternehmen dieselbe Frage: Bleibt der Druck hoch – oder beginnt eine Phase der Stabilisierung?

Dressler: "Ein Gleichgewicht zwischen Kosten und Einnahmen ist für Bauunternehmen aktuell besonders schwierig – gerade in Zeiten, in denen weniger gebaut wird." © Pelemedia (Symbolbild)

Im Interview sprechen wir darüber, wie die Branche das Jahr 2026 einschätzt, welche wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen entscheidend werden und wo trotz aller Herausforderungen neue Perspektiven entstehen. Es geht um Zahlen und Trends – aber auch um Stimmungen, Erwartungen und konkrete Handlungsoptionen für die Praxis.

Baugewerbe Magazin: Wie blicken Sie auf das kommende Geschäftsjahr: Welche Entwicklungen erwarten Sie für Ihr Unternehmen und für die Baubranche insgesamt?

Philipp Dressler: Der Bau-Boom muss endlich wirklich kommen – und nicht nur darüber gesprochen werden. Gleichzeitig muss sich die Branche weiterentwickeln und trotz der schwierigen Marktlage selbst aktiv daran arbeiten, die eigene Marge im Griff zu behalten, z. B. durch Prozessoptimierung sowie Ressourceneinsparung bzw. -verschiebung.

BGW: Welche größten Herausforderungen erwarten Sie im kommenden Jahr für Ihr Unternehmen?

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Dressler: Ein Gleichgewicht zwischen Kosten und Einnahmen ist für Bauunternehmen aktuell besonders schwierig – gerade in Zeiten, in denen weniger gebaut wird. Wir stehen als SaaS-Anbieter im Bau als Partner bereit und versuchen zu unterstützen, wo es möglich ist. Gleichzeitig behalten auch wir unsere Kosten- und Einnahmensituation sehr genau im Blick.

BGW: Welche Erwartungen haben Sie an Politik, Auftraggeber und die Branche insgesamt für das kommende Jahr?

Dressler: Weniger Bürokratie, eine stärkere Förderung digitaler Prozesse und vor allem deutlich mehr Support, damit der Bau-Boom tatsächlich in Gang kommt.

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