Konjunkturausblick 2026
alkus: "Wir benötigen schnellere und verlässlichere Prozesse"
Die Bauwirtschaft steht an einem Wendepunkt. Nach Jahren geprägt von Kostensteigerungen, Auftragsrückgängen und politischer Unsicherheit richtet sich der Blick nun auf 2026.
Zwischen anhaltender Krise und vorsichtiger Zuversicht stellt sich für viele Unternehmen dieselbe Frage: Bleibt der Druck hoch – oder beginnt eine Phase der Stabilisierung?
Im Interview sprechen wir darüber, wie die Branche das Jahr 2026 einschätzt, welche wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen entscheidend werden und wo trotz aller Herausforderungen neue Perspektiven entstehen. Es geht um Zahlen und Trends – aber auch um Stimmungen, Erwartungen und konkrete Handlungsoptionen für die Praxis.
Daniel Keller, Geschäftsführer bei alkus: „Wir konnten im vergangenen Jahr den Auftragseingang deutlich steigern, getragen vor allem durch internationale Märkte. Für 2026 erwarten wir, dass staatlich getriebene Investitionen in Infrastruktur und Wohnungsbau den Inlandsmarkt wieder deutlich beleben“, so Daniel Keller, Geschäftsführer der alkus AG.
Trotz dieser positiven Perspektive sieht das Unternehmen weiterhin Herausforderungen: Bürokratische Hürden, langwierige Genehmigungsverfahren und der Fachkräftemangel bleiben zentrale Themen. „Für eine nachhaltige Belebung der Bauwirtschaft benötigen wir schnellere und verlässlichere Prozesse. Die Politik ist hier gefordert, Hemmnisse abzubauen und Investitionssicherheit zu schaffen“, betont Keller.
Die Baubranche insgesamt müsse verstärkt auf langlebige, wirtschaftliche und nachhaltige Lösungen setzen. Dies gilt insbesondere für Materialien, die den steigenden Anforderungen an Bauqualität und Ressourcenschonung gerecht werden.
Ein klarer Zukunftsmarkt zeichnet sich im Bereich innovativer Schalhautmaterialien ab: Vor der BAUMA 2025 war die Vollkunststoffplatte in Europa häufig noch mit Bedenken belegt, inzwischen jedoch hat sich die Nachfrage deutlich erhöht. Insbesondere in Lateinamerika, Nordamerika, dem Mittleren Osten und Teilen Asiens setzen immer mehr internationale Bauunternehmen auf die Vorteile dieser Technologie. Mit über 25 Jahren Erfahrung, Millionen von Einsätzen weltweit und zahlreichen Referenzen gehört alkus hier zu den anerkannten Marktführern. Die Vollkunststoffplatten zeichnen sich durch hohe Lebensdauer, Reparaturfähigkeit und reduzierte Wartungskosten aus – Eigenschaften, die Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit verbinden.
Auch in Europa ist eine Trendwende spürbar: Nachhaltigkeit und Lebenszykluskosten rücken stärker in den Fokus. Unternehmen, die moderne Materialien nutzen, verschaffen sich langfristige Wettbewerbsvorteile durch geringere Betriebskosten und höhere Bauqualität.
Nachhaltigkeit als Unternehmensprinzip
Ein zentraler Bestandteil der Unternehmensstrategie ist das Recyclingkonzept für alkus® Vollkunststoffplatten. Produktionsabfälle werden wieder dem Herstellungsprozess zugeführt, Aluminium wird separiert und recycelt, und gebrauchte Platten stofflich verwertet.
So schließt alkus Materialkreisläufe und stärkt die Nachhaltigkeit über den gesamten Produktlebenszyklus. Als Marktführer versteht sich alkus nicht nur als Lieferant hochwertiger Schalungsplatten, sondern als ganzheitlicher Lösungspartner – von technischer Beratung über Wartung bis zur Unterstützung während des gesamten Produktlebenszyklus.












