In Rheinland-Pfalz
Ulma schalt US-Militärkrankenhaus
In Rheinland-Pfalz entsteht derzeit das größte US-Militärhospital außerhalb der USA. Die Großbaustelle erfordert nicht nur eine taktgenaue Organisation des Bauplans.
15 Krane sind gleichzeitig im Einsatz, um das US-Klinikum nahe der Airbase Ramstein voranzubringen. Ende 2027 soll das Rhine Ordnance Barracks Medical Center Replacement (ROB MCR), für die insgesamt 200.000 US-Militärangehörigen und die zivilen Angestellten bereit sein. Errichtet wird es auf einer Fläche von rund 90.000 m2 von Züblin und Gilbane Germany. Vorgesehen sind 4.680 Räume. Der Rohbau soll im August 2024 abgeschlossen sein. Züblin ist für Termin- und Materialplanung zuständig: "Wir arbeiten mit Umsetzeinheiten, so muss nicht jede Schalungseinheit wieder auseinandergenommen werden, sondern kann schnell wiederverwendet werden", beschreibt Dipl.-Ing. (FH) Werner Olschewski, stellvertretender Technischer Leiter bei Ulma, die Planung des Schalungseinsatzes. "Da nicht alle Rahmenelemente jeden Tag benötigt werden, haben wir die Umsetzeinheiten farblich markiert. Der Auslastungsgrad auf der Baustelle ist hoch. Daher müssen wir jederzeit wissen, wo sich was befindet.
Auch für die Kostenübersicht ist das wichtig." Es werden fünf verschiedene Schalungssysteme verwendet: neben 11.000 m2 der Stahlrahmenschalung Orma auch 6.000 m2 des innovativen modularen Fallkopf-Deckensystems Onadek. Dazu 750 m2 MK-Deckentische, Fassadenschalung aus dem MK-Bausatz, die F-4 Max-Stützenschalung, die KSP-Schachtbühne und die BMK-Kletterbühne.
"Gerade der Einsatz von Onadek hat uns auf der ganzen Linie in puncto Wirtschaftlichkeit und Handhabung überzeugt. Onadek ist flexibel, robust und sicher. Durch die Steckverbindungen und den modularen Aufbau sind Aufbaufehler auf der Baustelle nahezu ausgeschlossen", so Schneider. "Ein für uns wesentlicher Vorteil bestand jedoch vor allem in der Robustheit des Systems. Die Schalungsmodule können platzsparend gelagert und transportiert werden. Die Systemteile bestehen aus robustem, feuerverzinktem Stahl, wodurch die Nachlaufkosten überschaubar bleiben."
Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 04_2024.












