Vollgewindeschrauben im Einsatz

Damir Mioc | Damir Mioc,

Altes Dach entfernt und komplett saniert

Das Thüringer Landesverwaltungsamt in Weimar hat erfolgreich die Dachsanierung seines Verwaltungsgebäudes abgeschlossen, wobei die Verwendung von Heco-Vollgewindeschrauben eine tragende Rolle spielte: Entlang des Gebäudedachs wurden mehrere tausende der Schrauben zur Befestigung und statischen Verstärkung verarbeitet.

Aus der Vogelperspektive: Das Dach des Thüringer Landesverwaltungsamts in Weimar sollte saniert werden und einen neuen hölzernen Dachstuhl bekommen - hier oben rechts im Bild

© Heco Schrauben GmbH & Co. KG

Das Thüringer Landesverwaltungsamt erfüllt eine Bindeglied-Funktion zwischen den unteren Behörden und der Landesregierung des Freistaats Thüringen. Im Verwaltungsgebäudekomplex in Weimar befinden sich aber nicht nur die Büros der Behördenmitarbeiter. Hier wird neuerdings auch die Ausstellung „Zwangsarbeit. Die Deutschen, die Zwangsarbeiter und der Krieg" dauerhaft untergebracht.

Doch das Dach des Gebäudes benötigte im Vorfeld eine umfassende Sanierung, die öffentlich ausgeschrieben wurde – und auf Grund der Ausstellung auch finanzielle Unterstützung durch Fördermittel erhielt. Zum Auftrag gehörte der Komplettabbruch der Bestandsdachhaut bis auf den Dachstuhl, gefolgt von einem Neuaufbau inklusive Wärmedämmung, Dachschalung und Abdichtung.  Die Sanierungsmaßnahmen konzentrierten sich auf zwei Bereiche des Gebäudedachs: das Hauptdach, das eine tonnenförmige Flachdachkonstruktion aufweist, sowie das angrenzende Mansarddach.

Vor allem im ersten Schritt des Projekts – während der Abbrucharbeiten – sah sich das durchführende Bauunternehmen Hansjörg Kunze GmbH aus Heldrungen mit verschiedenen Herausforderungen konfrontiert. Zum einen betrafen diese Schadstoffbelastungen im Abbruchmaterial und die Belüftungsebenen beim Wiederaufbau, zum anderen aber auch die Beschaffenheit der bestehenden Tragkonstruktion. Hier mussten die Annahmen zur statischen Tragfähigkeit und zur Funktionsweise der Tragwerke ständig überprüft und für den Neuaufbau berücksichtigt werden.

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„Angesichts der Dachgröße und der Anforderungen an die Tragfähigkeit, wurde für die neue Konstruktion eine große Menge an Schrauben benötigt. Deshalb spielte bei der Produktauswahl neben den statischen Vorgaben vor allem auch die schnelle und breite Verbindungsmittelverfügbarkeit eine wesentliche Rolle. Die Produkte, und insbesondere die Qualität, von Heco-Schrauben haben uns hier überzeugt“, berichtet Jonny Kunze, Bauleiter des Daches. So kamen bei dem Projekt zur Befestigung und zur statischen Verstärkung rund 3000 Vollgewindeschrauben des Typs Heco-Topix-plus, mit den Spezifikationen 8 x 380, zum Einsatz.

Die Heco-Topix-plus Schrauben wurden hauptsächlich an der schrägen Seite des Daches und am Dachdeckel verbaut. Zimmerleute errichteten die Dachsparren aus Holz und nahmen statische Verstärkungen vor. Dafür installierten sie eine Sparrenaufdopplung im Bestandsbereich und neue Sparren auf dem Hauptdach, die über Stahlwinkeln befestigt wurden. Mit ihren besonderen Eigenschaften konnte die Heco-Topix-plus Schraube diese Arbeiten enorm erleichtern. So ist die Gewindesteigung optimal auf die Gewindelänge angepasst.

Das Dach des Thüringer Landesverwaltungsamts in Weimar wurde mithilfe tausender Heco-Topix-plus Schrauben befestigt und statisch verstärkt

© Heco Schrauben GmbH & Co. KG

Die dadurch entstehende flüssige Kraftübertragung ermöglichte ein schnelles sowie einfaches Eindrehen der vielzähligen und langen Schrauben ohne vorbohren. Drüber hinaus sitzt der Schraubenkopf passgenau im Bit und hält dort auch ohne Magnet, rein mechanisch. So konnten die Schrauben auch einhändig angesetzt und eingedreht werden, was den Einbauprozess ebenfalls verschnellert hat. „Trotz der großen Anzahl an Schrauben konnten die Bauarbeiten gut und schnell voranschreiten, und mit dem Ergebnis sind wir mehr als sehr zufrieden“, berichtet Jonny Kunze.

Nach erfolgreicher Errichtung der Holzkonstruktion erfolgte das Verlegen der Dämmung sowie der Einbau der Lattung, Konterlattung, Lüftung und aller erforderlichen Anschlüsse mit Blechen und dichtenden Materialien. Abschließend wurde das Mansarddach mit Schiefer gedeckt und eine zweilagige Abdichtung mit Schweißbahnen für da.

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