Rockwool bei der Dach + Holz 2024

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Steinwolle im Holzbau – einfach, sicher, wirtschaftlich

Dämmstoffe aus Steinwolle verbessern den Brand-, Wärme-, Schall- und Feuchteschutz im Holzbau. Die Formstabilität der Steinwolle bei hohen Temperaturen spielt eine wichtige Rolle. Auf der Dach+ Holz 2024 wurden viele Lösungen von Rockwool für den Holzbau präsentiert.

Steinwolle verbessert den Brand-, Wärme-, Schall- und Feuchteschutz im Holzbau

© Deutsche Rockwool GmbH & Co. KG

Jüngst bei der MFPA Leipzig durchgeführte Prüfungen untermauern, dass die nichtbrennbaren Dämmstoffe von Rockwool es ermöglichen, mit relativ schlanken Holzquerschnitten in einfachen Wandkonstruktionen hohe Feuerwiderstandsdauern zu erreichen. Beauftragt wurden die Prüfungen vom Holzbau Deutschland Institut und dem Deutschen Holzfertigbau Verband DHV. Ziel der Brandversuche war es, Feuerwiderstandsdauern von 30 bzw. 60 Minuten (REI 30/60) für möglichst einfache Konstruktionen mit Holzwerkstoffen nachzuweisen und in der DIN 4102-4/A1 zu implementieren. Geprüft wurden fünf Wandkonstruktionen in Holzrahmenbauweise, die mit Steinwolle von Rockwool (Rohdichte 30 kg/m³) in den Gefachen gedämmt und einfach beidseitig mit OSB-Platten bekleidet waren. Dabei kamen verschiedene Ständerabmessungen mit unterschiedlich dicken OSB-Platten unter verschiedenen Lasteinwirkungen zum Einsatz. Alle fünf Konstruktionen konnten die Schutzziele erreichen.

„Sogar die Experten der Holzbau-Verbände zeigten sich beeindruckt von den sehr guten Ergebnissen der Prüfungen“, berichtet Dipl.-Ing. Sascha Karallus aus dem Produktmanagement der Deutschen Rockwool. Die angestrebten Feuerwiderstandsdauern konnten mit den Holzrahmenbauwänden, deren Gefache vollständig mit Steinwolle ausgefüllt waren, gut erreicht werden. Ein wichtiger Grund dafür: Auch im Brandfall bleibt Steinwolle formstabil. Das bedeutet, dass sie auf Grund ihres Schmelzpunktes > 1000 °C das Tragwerk aus Holz auch bei sehr hohen Temperaturen schützt. Der Holzquerschnitt und somit die Tragfähigkeit bleiben lange erhalten.

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Beide Außenwandkonstruktionen wurden auch schallschutztechnisch in verschiedenen Variationen geprüft. Dazu wurde eine vollständig ausgedämmte Holzständerwand mit einer Dicke von 160 mm und verschiedenen Bekleidungen untersucht. Es konnten Schalldämmwerte von bis zu 55 dB nachgewiesen werden. Durch die Kombination von „Flexirock“ Dämmplatten oder „Fillrock“ Einblasgranulat in den Gefachen eines Holzständerwerkes mit der „Masterrock 036“ entsteht überdies eine hoch wärmedämmende Außenwandkonstruktion nahezu ohne Wärmebrücken. Schon mit relativ schlanken Konstruktionen kann Passivhausqualität erreicht werden. Alle Prüfzeugnisse und Anwendbarkeitsnachweise können über den Technischen Service der Deutschen Rockwool bezogen werden. Mehr als zehn geprüfte Dämmprodukte für Boden, Wand, Decke und Dach stellt eine Broschüre vor, die unter www.rockwool.de/steinwolle-im-holzbau zum Download bereitsteht.

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