Brücken unter Spannung:

Kai Ingmar Link,

Wie Geda-Aufzüge ein slowenisches Großprojekt voranbringen

In Slowenien entsteht derzeit ein Meilenstein der Infrastrukturmodernisierung. Nahe der Stadt Maribor schreitet die umfassende Sanierung der beiden Viadukte Skedenj-I und Skedenj-II zügig voran – ein Projekt, das nicht nur durch seine technische Komplexität beeindruckt, sondern auch durch die internationale Zusammenarbeit zweier erfahrener Partner.

In Slowenien entsteht derzeit ein Meilenstein der Infrastrukturmodernisierung. © Geda

Mitten auf der Baustelle: Aufzugslösungen des bayerischen Mittelständlers GEDA, die beim Material- und Personentransport eine tragende Rolle spielen.

Dimensionen einer Herausforderung

Die Größenverhältnisse dieses Bauvorhabens sind bezeichnend für seine Bedeutung. Skedenj-I erstreckt sich über 530 Meter bei einer maximalen Höhe von 30 Metern. Skedenj-II misst 400 Meter, erreicht aber mit 50 Metern eine deutlich größere Bauhöhe. Die umfassende Sanierung beider Bauwerke, die voraussichtlich rund sechs Monate in Anspruch nehmen wird, verlangt nicht nur höchste Präzision, sondern auch eine durchdachte Logistik.

Der Geda 300 Z übernimmt hier die effiziente Versorgung der Baustelle mit Baumaterialien. © Geda

Zwei unterschiedliche Gerüsttypen kommen dabei parallel zum Einsatz: Ein Hängegerüst über die gesamte Fahrbahnlänge sowie eine vollständige Einrüstung der tragenden Pylone – eine Konstellation, die selbst im spezialisierten Brückenbau nicht alltäglich ist.

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Aufzüge als Effizienzfaktor auf der Baustelle

Mit einer Nutzlast von bis zu 300 Kilogramm, einer Förderhöhe von bis zu 100 Metern und einer Hubgeschwindigkeit von 30 Metern pro Minute ist der Aufzug prädestiniert für schwere und sperrige Materialien. © Geda

In einem Bauvorhaben dieser Größenordnung ist der Transport von Personal und Materialien ein zentrales Element für den Projekterfolg. Der GEDA 300 Z übernimmt hier die effiziente Versorgung der Baustelle mit Baumaterialien. Mit einer Nutzlast von bis zu 300 Kilogramm, einer Förderhöhe von bis zu 100 Metern und einer Hubgeschwindigkeit von 30 Metern pro Minute ist er prädestiniert für schwere und sperrige Materialien.

Ein Hängegerüst über die gesamte Fahrbahnlänge sowie eine vollständige Einrüstung der tragenden Pylone – eine Konstellation, die selbst im spezialisierten Brückenbau nicht alltäglich ist. © Geda

Parallel dazu kommt der GEDA 500 Z/ZP zum Einsatz, der sowohl im Personen- als auch im Materialmodus genutzt wird. Bis zu fünf Personen oder bis zu 500 Kilogramm Material können mit jeweils angepasster Geschwindigkeit transportiert werden – ein System, das flexibel auf wechselnde Anforderungen reagiert. Ergänzt wird die Ausstattung durch die GEDA-Etagensicherungstüren in den Varianten „Comfort“ und „Eco“, die auf jeder Ebene ein Höchstmaß an Sicherheit gewährleisten und optimal in das Gerüstsystem integriert sind.

Partnerschaft auf solider Basis

Die Realisierung eines solch ambitionierten Projekts basiert auf eingespielten Strukturen. Seit über 25 Jahren besteht die Kooperation zwischen GEDA und dem slowenischen Unternehmen HEGOMONT d.o.o., das über jahrzehntelange Erfahrung in der Baustelleneinrichtung und im Baumaschinenbereich verfügt. GEDA steuert seine mehr als 90-jährige Expertise in der Entwicklung und Herstellung von Bau- und Industrieaufzügen bei. Das Resultat ist ein Team, das mit hoher Präzision, gegenseitigem Vertrauen und innovativer Technik den Anforderungen des Bauvorhabens gerecht wird.

Parallel kommt der GEDA 500 Z/ZP zum Einsatz, der sowohl im Personen- als auch im Materialmodus genutzt wird. © Geda

Die Bedeutung dieser Zusammenarbeit wird auch in der Einschätzung von Jernej Gornjak, Technischer Direktor bei HEGOMONT d.o.o., deutlich:

Die Realisierung eines solch ambitionierten Projekts basiert auf eingespielten Strukturen © Geda

„Es handelt sich um die größte Sanierung von Viadukten – Autobahnbrücken – in der Geschichte Sloweniens. Ein derart gewaltiges Projekt hätten wir unter so anspruchsvollen Bedingungen niemals erfolgreich umsetzen können. Mit Hilfe der Geda-Aufzüge kommen wir beim Bau der Hängegerüste mit einer Geschwindigkeit von über 12 Metern pro Tag entlang der gesamten Unterseite der Brücke zügig voran. Das Projekt stellt für uns zudem einen Meilenstein dar, da es das größte Bauvorhaben in der Geschichte unseres Unternehmens ist – sowohl in Bezug auf den Arbeitsumfang als auch aus finanzieller Sicht.“

Aufzüge, die Baugeschichte schreiben

Mit ihrem Einsatz auf der Baustelle in Maribor zeigen die GEDA-Aufzüge, wie moderne Hebetechnik zum Rückgrat großflächiger Infrastrukturprojekte wird. Sie stehen für Präzision, Flexibilität und Sicherheit auf höchstem Niveau – Werte, die auch in Zukunft bei der Sanierung und dem Neubau kritischer Verkehrsbauwerke unverzichtbar sein werden.

Jernej Gornjak, Technischer Direktor bei HEGOMONT © Geda

In Slowenien beweist Geda, dass technische Exzellenz aus Deutschland auf der internationalen Bühne richtungsweisende Impulse setzen kann.

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