zuruck zur Themenseite

Artikel und Hintergründe zum Thema

Energietransport

Kai Ingmar Link,

Feingefühl unter Spannung: Fassi-Ladekrane beim Netzausbau

Mit der Energiewende rückt eine bislang selten beachtete Herausforderung in den Fokus: die infrastrukturelle Anbindung neuer Energiequellen an das bestehende Stromnetz.

Als Übertragungsnetzbetreiber verantwortet TenneT Germany den Ersatzneubau des Ostbayernrings. © Fassi

Während Wind- und Solarparks längst in ländlichen Regionen Strom im Überfluss produzieren, fehlt es in den urbanen Zentren an verlässlichen Transportwegen für die Energie. Auch in Bayern zeigt sich dieser Wandel deutlich: In Oberfranken und der Oberpfalz wird vielerorts mehr Strom erzeugt, als vor Ort verbraucht werden kann – eine strukturelle Schieflage, der der Netzausbau mit dem Projekt Ostbayernring entgegenwirken soll.

Ziel ist es, die erzeugte Energie effizient in die süddeutschen Wirtschaftszentren zu lenken. © Fassi

Baustellen der Hochspannung: Der neue Ostbayernring

Als Übertragungsnetzbetreiber verantwortet TenneT Germany den Ersatzneubau des Ostbayernrings. Ziel ist es, die erzeugte Energie effizient in die süddeutschen Wirtschaftszentren zu lenken. Teil des Großprojekts sind auch umfangreiche Umbauten und Erweiterungen an zentralen Umspannwerken in Redwitz, Mechlenreuth, Etzenricht und Schwandorf. Um die Versorgung während der Baumaßnahmen durchgehend sicherzustellen, kommen provisorische Lösungen zum Einsatz – darunter auch ein mobiles 380-kV-Schaltfeld im Umspannwerk Etzenricht. Dessen Montage, Demontage und Transport erfordern neben logistischer Präzision vor allem leistungsfähige Hebetechnik.

Anzeige

Fassi-Krane im Praxiseinsatz

Teil des Großprojekts sind auch umfangreiche Umbauten und Erweiterungen an zentralen Umspannwerken in Redwitz, Mechlenreuth, Etzenricht und Schwandorf. © Fassi

Seit Sommer 2024 unterstützt ein MAN TGS 35.510, ausgerüstet mit einem Fassi F820RA.2.26 Ladekran, das TenneT-Team bei genau diesen Aufgaben. Mit einem Hubmoment von 80 Tonnenmetern und einer hydraulischen Reichweite von bis zu 26,50 Metern – möglich durch ein zusätzliches Knickarmsystem (Jib) – erfüllt der Kran höchste Anforderungen an Kraft und Flexibilität. Dabei geht es nicht nur um rohe Hebeleistung, sondern auch um präzises Arbeiten an empfindlicher Technik. Beim Abbau des mobilen Hochspannungsschaltfeldes konnte der Fassi-Ladekran seine Fähigkeiten eindrucksvoll unter Beweis stellen: präzise Bewegungen, sicheres Handling, hohe Wiederholgenauigkeit.

Seit Sommer 2024 unterstützt ein MAN TGS 35.510, ausgerüstet mit einem Fassi F820RA.2.26 Ladekran, das TenneT-Team bei genau diesen Aufgaben. © Fassi

Feingefühl für Feinmechanik

Ralf Nüsken, Service Group Lead bei Grid Field Operations Germany, ist von der Lösung überzeugt: „Das Fahrzeug mit dem FASSI Ladekran F820.RA2.26 zeichnet sich durch vielfältige Möglichkeiten sowohl bei Behebung von Störungen als auch im normalen täglichen Betrieb aus.“ Besonders in Situationen, die viel Feingefühl erfordern, sei der Ladekran in seinem Element. „Das Hebezeug ist bestens ausgestattet und ermöglicht dem Team ein sicheres Arbeiten speziell an feinmechanischen Teilen.“ Zugleich diene der MAN TGS als robuste Plattform, die den Kranbetrieb auch unter anspruchsvollen Bedingungen zuverlässig absichere. Die positiven Erfahrungen führten schließlich dazu, dass TenneT zwei weitere Fahrzeuge mit Fassi-Kranen für den Einsatz in Norddeutschland bestellt hat.

Technik für den Hochlast-Alltag

Mit einem Hubmoment von 80 Tonnenmetern und einer hydraulischen Reichweite von bis zu 26,50 Metern – möglich durch ein zusätzliches Knickarmsystem (Jib) – erfüllt der Kran höchste Anforderungen an Kraft und Flexibilität. © Fassi

Fassi Krane wie der F820RA.2.26 kombinieren kompakte Abmessungen mit einer beachtlichen Hubleistung – und das bei vergleichsweise geringem Eigengewicht. Möglich wird dies durch hochfeste Stähle mit maximaler Elastizitätsgrenze, wie sie im Fahrzeug- und Maschinenbau nur selten zum Einsatz kommen. Diese Materialauswahl erlaubt nicht nur filigrane Konstruktionen bei hoher Stabilität, sondern auch ein ausgewogenes Verhältnis von Gewicht und Leistung – ein zentraler Vorteil bei Nutzfahrzeugen, die auch im Straßenverkehr bestehen müssen.

Beim Abbau des mobilen Hochspannungsschaltfeldes konnte der Fassi-Ladekran seine Fähigkeiten eindrucksvoll unter Beweis stellen: präzise Bewegungen, sicheres Handling, hohe Wiederholgenauigkeit. © Fassi

Darüber hinaus bietet der Kran ein integriertes Steuersystem (IMC), eine Überlastabschaltung (FX900), eine digitale Funksteuerung sowie einen Endlosschwenkbereich mit 360 Grad Rotation. Diese Eigenschaften machen den Kran zu einem vielseitigen Werkzeug – sowohl auf Großbaustellen wie dem Ostbayernring als auch im alltäglichen Netzbetrieb.

Krane für eine neue Ära

Der Netzausbau im Zuge der Energiewende stellt höchste Anforderungen an Mensch, Maschine und Material. Mit dem F820RA.2.26 stellt Fassi unter Beweis, dass moderne Ladekrane mehr können müssen als heben. Sie müssen feinfühlig, leistungsstark, kompakt und zuverlässig sein – gerade dann, wenn es um sensible Infrastruktur geht. In Verbindung mit einem soliden Trägerfahrzeug wie dem MAN TGS 35.510 entsteht ein multifunktionales Arbeitsgerät, das die Energiewende nicht nur begleitet, sondern aktiv vorantreibt.

Fassi Krane wie der F820RA.2.26 kombinieren kompakte Abmessungen mit einer beachtlichen Hubleistung – und das bei vergleichsweise geringem Eigengewicht. © Fassi

Mit diesem Engagement bestätigt Fassi seinen Anspruch auf den Slogan „Krane ohne Kompromisse“ – und liefert präzise Antworten auf die komplexen Anforderungen moderner Baustellen im Energiesektor.

  • Xing Icon
  • LinkedIn Icon
Anzeige
zurück zur Themenseite
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

bauma 2025

Fassi ist vorbereitet

Die Fassi Deutschland GmbH, ein führender Anbieter von Ladekranen, richtet ihren Fokus auf die kommende bauma 2025, die vom 7. bis 13. April 2025 in München stattfinden wird.

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Jetzt Newsletter abonnieren