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Dachdeckermädelz zu Gast bei Fleck in Oer-Erkenschwick

Bei der Fleck GmbH, Dachzubehörhersteller aus Nordrhein-Westfalen, stand kürzlich hoher Besuch auf der Agenda: Die Dachdeckermädelz, ein Netzwerk aus weiblichen Auszubildenden, Helferinnen, Gesellinnen und Meisterinnen aus dem Dachdeckerhandwerk, folgten der Einladung zum Produktionsstandort in Oer-Erkenschwick, um das Unternehmen und die Produkte besser kennenzulernen.

Fleck-Geschäftsführer Christoph Nielacny (Mitte) überreichte einen Scheck in Höhe von 1000 Euro, um die Arbeit des Netzwerks Dachdeckermädelz zu unterstützen

© Fleck GmbH

Organisiert hat das Treffen Fleck-Gebietsverkaufsleiter Robert Middeweg, zuständig für das Verkaufsgebiet West I, bei einem turnusmäßigen Besuch bei Coletta Giltz, selbstständige Dachdeckermeisterin aus Xanten, die zu einem der acht aktiven Köpfe bei den Dachdeckermädelz gehört.

Am Anreisetag stand zunächst ein gemeinsames Abendessen nahe dem Hotel in Recklinghausen an, um sich kennenzulernen. „Wir hatten zwar schon auf der Dach + Holz das Vergnügen auf einige der Dachdeckermädelz zu treffen, viel Zeit zum Austausch blieb dort aber nicht“, sagt Robert Middeweg. Der nächste Tag begann dann am Produktionsstandort der Fleck GmbH in Oer-Erkenschwick, genauer in der FLECKtory – Oskar Fleck Informationszentrum, in der Fleck-Geschäftsführer Christoph Nielacny die Dachdeckermädelz begrüßte. Zudem überreichte er ihnen einen Scheck im Wert von 1000 Euro, um die Arbeit des Netzwerks zu unterstützen: „Was sich die Dachdeckermädelz in den letzten acht Jahren aufgebaut haben, finden wir wirklich klasse. Gern möchten wir dazu beitragen, dass sie das fortführen können.“

Im Anschluss fuhr Fleck-Gebietsverkaufsleiter Danny Neuhaus, zuständig für die Mitte Deutschlands, mit der Vorstellung des Unternehmens fort. „Es war spannend, einen Einblick in solch ein Traditionsunternehmen zu erhalten. Bei Fleck wird noch an Vielem festgehalten, was seinerzeit durch Firmengründer Oskar Fleck initiiert wurde – das finde ich immer sehr schön“, resümiert Coletta Giltz, die selbst Firmengründerin ist.

Da aktuell der Solar-Markt eine hohe Relevanz für die Verarbeiterinnen hat, stellte Robert Middeweg ihnen im weiteren Verlauf einige Solar-Produkte wie den PV-VogelStop, die Solar-Trägerpfanne oder den Saniflex-Universallüfter für PV-Anlagen vor: „Fleck ist im Solar-Bereich wirklich gut aufgestellt und bietet einiges an nützlichem Zubehör an. Vor allem die Solar-Trägerpfanne hat mich überzeugt, da sie ein effizientes Arbeiten auf dem Dach verspricht und für mehr Sicherheit bei der Installation von PV-Anlagen sorgt“, berichtet Gina Ixkes, Dachdeckermeisterin bei der Drößert Dachbau GmbH in Monheim am Rhein. Die praktische Anwendung der Produkte folgte dann im Zuge der Werksbesichtigung an einem Musterdach.

Zum Abschluss präsentierte Produktmanager Peter Nowack noch eine besondere Innovation aus dem Hause Fleck: den Roofguard mit Fleck connect. Das Roofguard-Laubsieb hebt sich automatisch, sobald der Flachdachablauf bzw. -gully verstopft ist und das Wasser eine Anstauhöhe von 60 mm erreicht. Das gestaute Wasser schießt darunter hindurch in den Ablauf. Der entstehende Sog zieht Blätter, Hagel etc. mit sich. Danach senkt sich das Laubsieb und Fleck connect sendet eine E-Mail. Eigentümer, Dachhandwerker oder Facility Manager können dann eine Sichtung bzw. Wartung veranlassen. Die Funktion wurde live am Flachdach-Modell demonstriert: „Der Roofguard ist insbesondere für ältere Dächer ohne Not-Überläufe eine gute Lösung. Damals war die Installation eines Notentwässerungssystems noch keine Pflicht. Wenn da der Gully verstopft, sammelt sich das Wasser unkontrolliert auf dem Dach, was fatale Folgen für die Bausubstanz haben kann“, resümiert Mirjam Angnes, Dachdeckerhelferin bei Herting Bedachungen in Jülich.

Fleck-Geschäftsführer Christoph Nielacny zieht eine positive Bilanz nach dem Besuch der Dachdeckermädelz: „Das Treffen war für uns eine gute Gelegenheit, unser Engagement für Qualität und Innovation in Bezug auf unsere Produkte direkt an die Anwenderinnen zu kommunizieren. Wir schätzen den direkten Draht zu den Verarbeitern im Dachdeckerhandwerk sehr und freuen uns auf ein Wiedersehen.“

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