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Artikel und Hintergründe zum Thema

Forschungsprogramm des Bundes

Kai Ingmar Link,

Maxit saniert Stadtquartier

Ertüchtigung von rund 1.500 Quadratmetern unebener Fassade: Die eigens für das Projekt entwickelte Spritz¬dämmung „maxit eco 720“ eignete sich besonders gut für die Sanierungs-maßnahmen im Quartier Margaretenau. © Maxit

In Regensburg wurden 360 historische Wohnungen modernisiert. Das Vorhaben ist Teil eines Forschungsprogramms des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie für energieoptimiertes Wohnen in historischen Stadtquartieren. Nahe des Stadtzentrums befindet sich das historische Viertel Margaretenau, dessen Siedlungen in den 1920er und 40er Jahren errichtet wurden. Um dem Sanierungsstau entgegenzuwirken, sollte das Quartier energetisch optimiert werden. Die Herausforderung: denkmalgerechte Sanierung und bezahlbares Wohnen im Einklang.

Hilfe, um diese Ziele umzusetzen, versprach das Forschungsprogramm "Maggie" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. In dessen Rahmen sollten Musterlösungen für energieoptimiertes Wohnen in historischen Stadtquartieren geschaffen werden. Ein Team aus Wissenschaftlern der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg, Baustoffspezialisten von Maxit, Fachplanern sowie Vertretern der Baugenossenschaft entwickelte ein Sanierungskonzept. Ziel war die Erforschung einer neuartigen Gebäudedämmung in Kombination mit solaraktiven Farben. Die Lösung: ein innovatives und effizientes Hybridsystem – Maxit eco 720, eine für dieses Projekt entwickelte Spritzdämmung auf Mörtelbasis. Der mineralische und ressourcenschonende Baustoff, dessen Dämmleistung auf mikroskopisch kleinen, teilvakuumierten Hohlglaskugeln basiert, überzeugt. Die Dämmung wirkt der Bausandverknappung entgegen, da die Kugeln aus unterschiedlichsten Arten von Sand hergestellt werden können. Ein Blockheizkraftwerk und Wärmepumpe sorgen für die Beheizung und Trinkwasserversorgung,

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Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 07-08_23.

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