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Jahresauftakt mit vielen Debüts
Gleich mehrere internationale Debüts werden von JCB auf der diesjährigen bauma zu sehen sein: Vorgestellt werden unter anderem vier Radlader mit CommandPlus-Kabinen sowie Muldenkipper von 1 bis 10 t.
Ein Highlight des Messeauftritts von JCB in München ist die neue mittlere Radlader-Serie: Die Modelle des mittleren Radladersegments, also die Modelle 427 und 437 und die kleineren Lader 411 und 417, erhalten jetzt Features des Flaggschiffs 457. So werden die neuen Radladermodelle 411 und 417 von unternehmenseigenen Tier 4 final/Stufe IV-konformen EcoMax-Dieselmotoren angetrieben, die den 411 mit 81 kW (108 PS) und den 417 mit 108 kW (125 PS) ausstatten. In den größeren Ladern 427 und 437 ist ein Tier 4 final/Stufe IV-konformer Cummins-Dieselmotor mit 133 kW (179 PS) bzw. 136 kW (183 PS) im Einsatz.
Der emissionstechnischen Gesamtstrategie bei JCB folgend erfüllen beide Motoren die aktuellen Abgasnormen ohne einen teuren Dieselpartikelfilter (DPF), was Betriebskosten und Komplexität für den Kunden senkt. Alle Tier 4 final-Radlader haben jetzt eine einteilige Motorhaube, die sich für den verbesserten Wartungszugang zu Motor und Kühleinheit elektrisch oder von Hand heben lässt. Zugunsten von Produktivität und Effizienz fahren die Maschinen mit automatischen Lastschaltgetrieben.
Alle vier neuen Radlader verfügen über die erstmals beim 457 gesehene CommandPlus-Kabine. Bei diesem vollkommen neuartigen ROPS-Aufbau sind die B-Säulen gleich weit wie das Heck auseinandergestellt, was auch den größeren Innenraum mit Panorama-Frontscheibe erklärt. „Command Driving Position“ nennt JCB die Fahrerposition mit überarbeiteten Pedalen, einer einstellbaren Lenksäule und sitzmontierten Hydraulikhebeln.
Schalter und Zusatzsteuerungen wurden an der rechten B-Säule neu angeordnet, sodass der Bediener in einem übersichtlicher angelegten Innenraum problemlosen Zugriff auf sämtliche Bedieneinrichtungen der Maschine hat. Vollfarbige LC-Displays zeigen die Bedienerbildschirme des Laders und dienen als Monitor für eine Heckkamera.
Die CommandPlus-Steuerung ermöglicht es dem Bediener, den Volumenstrom der Zusatzhydraulik im Hauptbildschirm einzustellen. Ebenso lässt sich am Monitor eine Fahrgeschwindigkeit definieren, bei der sich die optionale automatische Ladeschwingendämpfung SRS zuschaltet, sowie die Zeitschaltung für automatische Lüfterumkehr zum Reinigen der Kühleinheiten. Ein Hilfemenü zeigt dem Bediener bei Bedarf die Funktionen aller Schalter an.
Mehr Kabineninnenraum schaffte auch die Verlegung des kompletten HLK-Systems nach außerhalb der Hauptkabinenkonstruktion. So steht dem Bediener hinter dem Sitz und in den Taschen an den vorderen und seitlichen Konsolen zusätzlicher Stauraum zur Verfügung. Die neuen Kabinen, in der Kombination mit bedarfsgeregelten Kühllüftern und Tier 4 final-Motoren, tragen zu einer Senkung der Geräusche und Vibrationen bei.
Bediener profitieren von einer Auswahl an verschiedenen Sitz- und Steuerungsoptionen, wobei die proportionale elektrohydraulische Betätigung der Zusatzkreise jetzt serienmäßig ist. Eine elektrische Feststellbremse ist beim 427 und 437 Standard, bei den kleineren Modellen ist sie wahlweise vorhanden. Auspuffschalldämpfer und Luftvorfilter sind sämtlich unter der Haube untergebracht, sodass sie dem Bediener nicht die Sicht nehmen.
JCB führt anlässlich der Bauma 2016 außerdem ein komplettes Muldenkipper-Programm von 1 bis 10 Tonnen in den deutschen Markt ein. Das JCB Muldenkipper-Programm ist um vier gängige Gewichtsklassen gruppiert. Kompakte Ein-Tonnen- und Zwei-Tonnen-Modelle sind hauptsächlich dem Haus-, Garten- und Landschaftsbau gewidmet, während 3- bis 3,5-Tonnen-Modelle das allgemeine Baugewerbe und den Mietsektor bedienen. Im schwereren Bereich bieten 6- und 9- bis 10-Tonnen-Kipper ultimative Kapazität für größere Erdbewegungsprojekte.
Die als Hochkipper, Vorderkipper und Schwenkkipper ausgeführten Modelle leisten im Mietsektor und Auftragssektor verschiedenste Dienste. Motorleistungen zwischen 15,5 und 90 kW (20 und 120 PS) wie auch synchronisierte Wendeschaltgetriebe und hydrostatische Antriebe stehen für Anwenderfreundlichkeit und schnelle Fortbewegungsgeschwindigkeiten. Rahmen mit Knick- und Pendelfunktion sorgen für hohe Stabilität und Haltbarkeit. Die Mulden haben dicke Seitenwände aus Stahl und schwere Stahlplatten vorn und am Boden, auch das im Sinne höherer Zuverlässigkeit und Langlebigkeit. Der umlegbare ROPS-Schutz sorgt für Bedienersicherheit, und große Pendelwinkel bieten gute Traktion und Stabilität in unebenem Gelände.
Die Maschinen sind für die einfache Handhabung mit einem übersichtlichen Bedienpult und Bedienelementen wie vom Pkw gewohnt ausgestattet. Der Wartungszugang ist bei diesen Dumpern leicht erreichbar, die Zugangstüren zum Motor sind in stabilen Scharnieren gelagert. Die Schwenkkipper verfügen über eine Schwenksperre, die die Mulde während der Fahrt feststellt. Alle 6- bis 10-Tonnen-Modelle sind serienmäßig mit im Ölbad laufenden Scheibenbremsen für hohe Bremskraft und geringen Wartungsbedarf ausgestattet.
Für JCB immer im Fokus sind natürlich auch Baggerlader - das Unternehmen stellt auf der Messe den Baggerlader 3CX Compact vor. Der 3CX Compact zielt ab auf alle, die Bauprojekte in engen Ballungsgebieten zu verwirklichen haben. Der 3CX Compact wird von einem schadstoffarmen, Tier 4 final/Stufe IIIB-konformen JCB Diesel by Kohler-Motor mit 55 kW (74 PS) angetrieben. Dieser hocheffiziente Motor erfüllt sowohl die US-amerikanischen als auch die europäischen Abgasnormen ohne einen teuren Dieselpartikelfilter (DPF) oder eine andere Art der Abgasnachbehandlung, wie z. B. mit AdBlue.








