Einfamilienhaus

Jessica Stütz | Jessica Stütz,

Herausforderung angenommen

Das etwa 950 m2 große Grundstück liegt in einem Wohngebiet in Hamburg-Othmarschen. Der Mittelpunkt des Gebäudes ist das offen gehaltene Erdgeschoss, in dem alle Wohnräume frei um einen mittigen Kern angeordnet sind. Durch Höhenversätze werden hier unterschiedliche Bereiche mit vielseitigen Blickbeziehungen geschaffen. Der zentrale Kern beinhaltet Funktionselemente wie ein WC, Stauraum, Küchenschränke, aber auch die großzügige Treppenanlage. Über diese gelangt man zu den im Obergeschoss angeordneten Individualräumen, aufgeteilt je Seite in Bereiche für die Eltern und die Kinder.

Lichtdurchflutete Räume

Das Untergeschoss beinhaltet neben den Funktionsräumen auch einen nach Süden ausgerichteten und durch raumhohe Glaselemente und schmale Lichthöfe großzügig belichteten Gästebereich, einen Toberaum, ein Arbeitszimmer sowie das „kleine Wohnzimmer“ mit einem großen zusätzlichen Oberlicht. Das Untergeschoss kann auch unabhängig über eine außen liegende Treppe erschlossen werden.

Sichtbarkeit des Holzes

Das Wohnhaus wurde weitestgehend mit nachhaltigen und ökologischen Baustoffen und mit hohem Vorfertigungsgrad errichtet. Durch den Einsatz einer Wärmepumpe in Kombination mit einer Photovoltaikanlage auf dem Hauptdach konnte dem Wunsch der Bauherren entsprochen werden, auf den Einsatz von fossilen Brennstoffen zu verzichten. Der in Stahlbetonbauweise hergestellte Keller dient als Sockel für das darauf in Massivholzbauweise errichtete Wohnhaus. Konzeptioneller Ausgangspunkt war die Sichtbarkeit des Holzes in all seinen Erscheinungsformen. Die Wände und Decken aus Brettsperrholz bleiben unverkleidet, die verschiedenen Aufbauten der Holzbauteile mit ihren Schichtungen und Fügungen sind das gestalterische Hauptmerkmal.

Anzeige
  • Xing Icon
  • LinkedIn Icon
Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Bildergalerie

Herausforderung angenommen

Beim Bauvorhaben Slevogtstieg war dann schnell klar, dass es die Gelegenheit gibt, im Dialog mit der Bauherrenfamilie ein Wohnhaus mit einem sehr eigenen architektonischen Ansatz zu realisieren.

mehr...
Anzeige
Anzeige

Holz-Hybridbau

„henA“ - Quartiersbau in Tübingen

Funktional, ohne funktionalistisch zu wirken, für Alt und Jung, zukunftsfähig und mit viel Holz: So bauten Schwille Architekten als Planer und die GWG – Gesellschaft für Wohnungs- und Gewerbebau Tübingen als Bauherr den Quartiersbau „henA“ auf einem...

mehr...
Anzeige

Mehrgeschosser

Konstruktion - SAWA in Rotterdam

Das Hochhaus SAWA in Rotterdam ist auch aus konstruktiver Sicht ein Meilenstein für den urbanen Holzbau. Mit seinen 16 Geschossen und einer nahezu vollständig in Holz realisierten Tragstruktur stellt es eine der ambitioniertesten Holzbauten Europas...

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Schallschutz

Spenerhaus - Aufstockung in Frankfurt

Um zwei Bauteile schalltechnisch zu entkoppeln, muss nur ein Streifen SIT dazwischen gelegt werden. Perfekt für die Aufstockung des Spenerhauses mitten in Frankfurt am Main, ein Projekt der Zimmerei Christ aus dem Spessart.

mehr...
Jetzt Newsletter abonnieren