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Schwerpunkt

Plus-Energie-Gebäude

Jessica Stütz,

Nachhaltige und innovative Zentrale für Hansesun-Gruppe

Hansesun setzt mit einer neuen Zentrale in St. Margrethen ein Zeichen für nachhaltiges Bauen und energieautonomen Betrieb. Der Photovoltaik-Spezialist präsentierte am 22. August gemeinsam mit dem Wiener Architekturbüro Hellwach Architektur ZT GmbH die Pläne für ein Plus-Energie-Gebäude mit rund 1100 Quadratmetern Büro- und 400 Quadratmetern Lagerfläche. Das innovative Holzbauwerk im Ortsteil Nebengraben steht auf Stelzen und bildet mit Naturteich, Dachgarten und Café Raum für Mensch und Natur. Die Baustoffe des Altbestands werden so weit wie möglich wiederverwendet und -verwertet. Baustart ist für Frühjahr 2026 vorgesehen.

Hansesun setzt mit einem innovativen und nachhaltigen Neubau ein Zeichen für die Energiewende © hellwach architektur ZT GmbH

„Als Vorreiter für erneuerbare Energien wollen wir ein Pionierprojekt der Nachhaltigkeit realisieren. Wir bauen mit nachwachsenden Ressourcen, verwerten gebrauchte Baustoffe des Altbestands und binden die Nachbarschaft ein. Zudem schaffen wir naturnahe Lebensräume und verzichten auf Bodenversiegelung“, berichtet Susanne Glatzel, Verwaltungssenatspräsidentin der Hansesun AG.

Auf der Suche nach einem passenden Grundstück wurde Hansesun in St. Margrethen fündig. Im verkehrstechnisch günstig gelegenen Ortsteil Nebengraben entsteht ab Frühjahr 2026 ein umweltschonendes Plus-Energie-Gebäude, das mehr Energie produziert als es verbraucht. Die Fertigstellung ist im Frühjahr 2027 geplant. Insgesamt investiert Hansesun rund 7 Millionen Schweizer Franken.

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Sonnenstrom für die Vierländerregion

Der Neubau von Hansesun ist als Plus-Energie-Gebäude geplant © hellwach architektur ZT GmbH

Gleich an der Grenze gelegen, ist der nachhaltige Neubau Dreh- und Angelpunkt für den weiteren Ausbau der Photovoltaik in der Vierländerregion. Das innovative Holzgebäude bietet auf 1500 Quadratmetern Raum für Verwaltung, Vertrieb und Lager. Im partizipativen Planungsworkshop wurde mit Mitarbeitenden aus allen Unternehmensbereichen die organisatorischen Grundlagen für das neue PV-Zentrum gemeinsam erarbeitet und die Planung ideal auf die Unternehmensbedürfnisse und interne Abläufe abgestimmt.

„Der ökologische Fußabdruck und die Spuren sollten so gering wie möglich sein. Gewerbeparks belasten später oft die Umwelt“, erklärt der Dipl. Ing. Jan Enzlberger von Hellwach Architektur ZT. Der maximale Einsatz nachwachsender Rohstoffe wirkt sich positiv auf die Ökobilanz des Gebäudes aus. PV-Systeme auf Dach, Fassade und Carports liefern maximalen Sonnenstromertrag. Sie versorgen mit einer Spitzenleistung von 300 kWp die Wärmepumpe und laden den wachsenden E-Fuhrpark. Schon 2028 werden alle Fahrzeuge von Hansesun elektrisch unterwegs sein – derzeit sind es mehr als die Hälfte. Das rund 2700 Quadratmeter grosse Areal bietet auch Grünraum für den Artenschutz und zur Erholung. Dachgarten, Naturteich und ein Sonnencafé für Kunden laden zum Verweilen ein. Im Showroom präsentiert Hansesun das gesamte Produktportfolio: vom PV-Modul über Wechselrichter und Speicherlösungen bis zu Ladestationen. Im Café sollen künftig öffentliche Veranstaltungen rund ums Thema Sonnenergie stattfinden.

Hansesun Photovoltaik Swiss: Neuer Standort und Expansion

Die neue Zentrale vereint Administration, Vertrieb und Marketing. Die Standorte in Röthis (Vorarlberg), Imst (Tirol), Wangen im Allgäu (Deutschland) und Ruggell (Liechtenstein) bleiben auch in Zukunft bestehen. Hansesun Photovoltaik Swiss mit Sitz in Kriessern und neuer Zweigstelle in Olten wechselt nach der Fertigstellung in die neuen Räumlichkeiten.

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