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Forschungszentrum Ziegel eröffnet
Nach einer Bauzeit von nur elf Monaten nahm Schlagmann Poroton Anfang September mit einer feierlichen Einweihung das „Forschungszentrum Ziegel“ offiziell in Betrieb.
In dem für 1,6 Millionen Euro errichteten Gebäude werden ab sofort neben dem vom Bayerischen Wirtschaftsministerium geförderten Forschungsprojekt „TOGRA“ (Abkürzung für Ton-Granulat) alle weiteren Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten des Unternehmens unter einem Dach gebündelt. Johannes Edmüller, geschäftsführender Gesellschafter, verspricht sich davon in den nächsten Jahren einen enormen Innovationsschub für die Entwicklung ressourcen- und energieeffizienter Ziegel und deren Herstellung. Man möchte damit dem Unternehmensziel einer CO-klimaneutralen Produktion bis 2020 einen großen Schritt näherkommen.
In Kooperation mit der Georg-Simon-Ohm Hochschule Nürnberg forschen 30 Mitarbeiter, Fachkräfte aus den Bereichen Geologie, Mineralogie, Chemie und des Keramikingenieurwesens, an der keramischen Bau- und Dämmstoffentwicklung der nächsten Jahre. Im Rahmen des Förderprogramms des Bayerischen Wirtschaftsministeriums „Neue Werkstoffe in Bayern“ bezuschusst der Staat das Projekt mit rund 1,3 Millionen Euro.
Daneben werden am Forschungszentrum die Bereiche der keramischen Entwicklung, Dämmstoffentwicklung und der werkseigenen Produktionskontrolle im Rahmen des Qualitätsmanagements zusammengeführt. So wird mit Hochdruck auch an der Weiterentwicklung der perlitgefüllten Ziegel, die hier am Firmenstandort im Jahr 2000 ihren Anfang fanden, gearbeitet. In der kommenden Generation soll das Dämmmaterial noch wärmedämmender sein und gleichzeitig deutlich weniger Energie bei der Herstellung verbrauchen.








