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Susanne Frank,

Komatsu Utility Europe feiert 50-jähriges Jubiläum

Am 17. und 18. September fanden am italienischen Produktionsort Este die Feierlichkeiten für das 50-jährige Bestehen von Komatsu Utility Europe statt. Zur Veranstaltung war die gesamte Führungselite aus Japan und der belgischen Europazentrale angereist. Im Rahmen der Veranstaltung wurde der Unternehmenszweig in Komatsu Italia Manufacturing umbenannt.

Im Jahr 1963 gründete gründete Giovanni Bettanin, der auch am Festabend anwesend war, das Unternehmen F.A.I. S.p.A – Fabbrica Attrezzature Industriali. Seine Idee basiert auf Erfahrungen, die er im Bereich Landmaschinen macht. Bettanin fügte dem Aufbau eines Traktors zwei Ausstattungselemente hinzu: zunächst einen Schieber bzw. eine Ladeschaufel am vorderen Teil der Maschine und gleich darauf einen Baggerarm am Heck. So entstand der erste Baggerlader FAI 64SL.

50 Jahre später laufen in der Fertigung immer noch Baggerlader vom Band. Zusätzlich eine ganze Produktpalette kompakter Baumaschinen, vom Minibagger PC 18 bis zum erst kürzlich auf der bauma 2013 vorgestellten Kurzheckbagger PC138US-10. Die Fabrik gehört heute zu den modernsten Produktionsstätten des japanischen Konzerns weltweit. Hier folgt man dem Komatsu Way, der Philosophie, die auf kontinuierliche Optimierung und maximale Effizienz ausgerichtet ist, bringt aber auch die italienische Seele mit ein.

Enrico Prandini, Managing Director Komatsu Utility Europe, sieht den Standort Este als Schauplatz einer der ersten und immer noch außergewöhnlichsten Geschichten der Integration zweier unterschiedlicher Kulturen. „Das Jahr 1963“, so Enrico Prandini während seiner Eröffnungsrede im Kastell di Este, „war ein historisches Jahr, in dem denkwürdige Ereignisse stattgefunden haben, die weltweit den Anfang einer neuen Ära angezeigt haben: von der Ermordung von John F. Kennedy bis zur Veröffentlichung der ersten Schallplatte der Beatles."

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"Von damals bis heute, von der FAI bis zu ihrer Integration in die Komatsu-Gruppe, hat das Unternehmen während dieser 50 Jahre einen spannenden Weg zurückgelegt. Unsere Organisation hat vielfältige Änderungen erlebt: in wirtschaftlicher Hinsicht gab es verschiedene Wachstumszyklen, Reifeprozesse und ‑krisen, gesellschaftlich die Weiterentwicklung der Beziehungen innerhalb der Familie und der Arbeit, hinsichtlich der Sitten und Gebräuche die Änderung der Lebensstile, technologisch die Einführung von Innovationen, stets mit dem Ziel, die Arbeit für die Kunden zu optimieren, und schließlich, in organisatorischer Hinsicht, dank der perfekten Verschmelzung des italienischen Unternehmergeists mit dem Komatsu Way“, so Prandini weiter. Ein kurzer Abriss der Schlüsselmomente im Unternehmen:

Das Jahr 2008 bringt aufgrund der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise eine drastische Verringerung der Nachfrage mit sich. Auf die Schwierigkeiten, die sich im Folgenden aus den veränderten ökonomischen Situationen ergeben, reagiert Komatsu Utility Europe mit dem Grundsatz, der schon immer das Leitprinzip der Unternehmens-Gruppe gewesen ist: Einsatz für die Qualität. In den Folgejahren bis heute optimierte man die Produktionsanlagen.

So wurden u.a. innovative Montagebänder mit variabler Geschwindigkeit eingeführt, um eine größere Flexibilität in der Fertigung zu ermöglichen. Auch die Lagerhaltung wurde umgestellt. Durch eine besondere Partnerschaft mit einem externen Dienstleister, dessen Lager sich in der KUE befindet, hat das Unternehmen ein Liefersystem nach dem Prinzip „Just in Time“ verwirklicht, das es Komatsu ermöglicht, das einzelne Stück wenige Minuten, bevor es montiert wird, zu kaufen.

„Beständig auf der Suche nach neuen Ausstattungen und den besten Lösungen“, so Enrico Prandini abschließend, „schreibt die Produktionsanlage von Este heute eine weitere, wichtige Seite ihrer Geschichte: Vor einigen Monaten hat sie die Produktion einer neuen Klasse von Maschinen eingeläutet. Zur Utility-Linie, von jeher in Este produziert, hat das Werk die Produktion einer Baumaschine, des Raupenbaggers PC138US-10 hinzugefügt. Und nicht nur das – infolge dieser bedeutenden Änderung wird die Anlage Komatsu Utility Europe heute noch mehr zu einem neuralgischen Zentrum innerhalb der produktiven Organisation der Komatsu-Gruppe und ändert so ihren Namen in Komatsu Italia Manufacturing.“

Zur Erfolgsgeschichte von Komatsu Utility Europe erklärt der Präsident und CEO von Komatsu Ltd., Tetsuji Ohashi folgendes: „Es war 1992, als ich das erste Mal die FAI S.p.A. besucht habe, um an den Zusammenkünften für die Entwicklung eines neuen hydraulischen Minibaggers teilzunehmen. Zu dieser Zeit arbeitete ich als Leiter der Produktionskontrolle und Verantwortlicher für die Datenverarbeitung für Komatsu UK Limited."

Tetsuji Ohashi weiter: "Seitdem bin ich oft hierher gekommen und war sehr beeindruckt von der Tatsache, dass sich die Leistungsfähigkeit der Anlage bei jedem Besuch verbessert hatte. Die Marktbedingungen in Europa, das ein wesentlicher Markt für die Produkte der Komatsu Utility Europe S.p.A. ist, sind lange schwierig gewesen, aber jeder Tunnel hat einen Eingang und einen Ausgang. Ich habe keinen Zweifel darüber, dass sich die europäischen Märkte stark erholen werden. Um bereit zu sein, müssen wir nur weiterhin so sorgfältig handeln wie bisher. Und die Zukunft wird uns nicht enttäuschen.

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