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Rekordtief bei Arbeitsunfällen in der Bauwirtschaft
"Im Jahr 2014 wurden bundesweit 103.731 Arbeitsunfälle auf den Baustellen registriert", das berichtete Klaus-Richard Bergmann, Hauptgeschäftsführer der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) im August 2015 in Berlin. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein Rückgang um 1,4 Prozent und ein Minus von gut 16 Prozent seit den letzten zehn Jahren.
Damit setzt sich der Langzeittrend sinkender Zahlen von Arbeitsunfällen fort. Die Abnahme der Unfälle erklärte Bergmann vor allem mit einer verbesserten Organisation des Arbeitsschutzes in vielen Betrieben.
Stark abgenommen hat auch die Zahl der neuen Arbeitsunfallrenten, in denen sich besonders schwere Arbeitsunfälle ausdrücken, die zu dauernden gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen: 2.314 neue Arbeitsunfallrenten verzeichnete die BG BAU im Jahr 2014, das waren 148 weniger als im Vorjahr und 32 Prozent weniger als noch vor zehn Jahren.
Dennoch ist das Unfallrisiko in der Bauwirtschaft höher als in vielen anderen Branchen der gewerblichen Wirtschaft. Hauptsächliche Unfallereignisse waren laut BG BAU Stürze oder Abstürze, etwa von Leitern, Gerüsten oder Dächern und der Kontrollverlust über Maschinen, Fahrzeuge und Werkzeuge. Zudem geschehen auch viele Unfälle durch Stolpern und Stürzen sowie durch kippende Teile oder herabfallende Gegenstände.








