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Schwerpunkt

Baukonjunktur

Jessica Stütz,

Pfeifer-Standort Schlitz verzeichnet Aufschwung bei Brettsperrholz

Stabilisierung und Optimierung prägen die aktuelle Entwicklung am Pfeifer-Standort Schlitz. Mit der anziehenden Baukonjunktur nimmt das Unternehmen erstmals einen Drei-Schicht-Betrieb auf. Investitionen in Aus- und Weiterbildung sowie Maßnahmen zum Anrainerschutz begleiten diesen Aufschwung.

Mit der anziehenden Baukonjunktur nimmt der Pfeifer-Standort in Schlitz erstmals einen Drei-Schicht-Betrieb auf © Pfeifer Holding GmbH / flomitteregger

Trotz eines insgesamt rückläufigen Bauvolumens nimmt der Anteil des Holzbaus stetig zu – ein Trend, der dem Brettsperrholzwerk in Schlitz optimistische Perspektiven beschert. Werksleiter Sebastian Eggel erklärt: „Aufgrund der positiven Auftragslage starten wir ab Ostern mit einer dritten Produktionsschicht. Wir befinden uns mitten im Recruiting-Prozess und suchen engagierte Fachkräfte sowie Quereinsteiger, die sich in einem zukunftssicheren Arbeitsumfeld neuen Herausforderungen stellen möchten.“ Bereits jetzt verzeichnet das im Herbst 2019 in Betrieb genommene Werk eine konstante Auslastung.

Investitionen in Qualität, Effizienz und Nachhaltigkeit

Die erfolgreiche Entwicklung des Standorts basiert auf umfangreichen Investitionen in Infrastruktur und Prozessoptimierung. Als erster Pfeifer-Standort arbeitet Schlitz aktuell an der Einführung eines Qualitätsmanagementsystems nach ISO 9001, Ziel ist die Zertifizierung noch im laufenden Jahr. Bereits erfolgt ist die Modernisierung der Trockenkammern, zudem erhält die Bestandsheizung in den kommenden Monaten eine moderne Ausstattung mit Elektrofiltern. Gleichzeitig setzt Pfeifer verstärkt auf lärm- und emissionsarme Elektrostapler für den innerbetrieblichen Transport und Warenumschlag Auch dem Anrainerschutz kommt große Bedeutung zu. Kontinuierliche Messungen von Lärm- und Staubemissionen gewährleisten eine minimale Umweltbelastung.

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Fokus auf Ausbildung und Personalentwicklung

Nach den Herausforderungen der vergangenen Jahre – von Pandemie und Energiekrise bis hin zur wirtschaftlichen Flaute – hat sich das CLT-Werk in Schlitz stabilisiert. Um langfristig qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen, entwickelt Pfeifer ein gezieltes Ausbildungskonzept für junge Menschen in der Region, das auch Kooperationen mit Schulen und Berufsschulen vorsieht. Gleichzeitig wird das bestehende Personal durch Weiterbildungsmaßnahmen gefördert.

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