Wirtschaft & Verbände
Kostendruck drängt Kommunen zum Energiesparen
Drei Viertel der deutschen Kommunen (76 Prozent) sind der Meinung, dass die Bedeutung der Themen Energieeffizienz und Klimaschutz in Zukunft weiter steigen wird. Das ergab eine Umfrage unter 160 Kommunen im Auftrag der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena).
Energieeffizienz und Klimaschutz haben in Deutschlands Kommunen einen sehr hohen Stellenwert. Der Kostendruck wird dabei von knapp zwei Dritteln der Befragten (64 Prozent) als Hauptargument für die zunehmende Wichtigkeit genannt.
Die Senkung der Energiekosten ist für fast alle Befragten (98 Prozent) noch vor dem Klimaschutz (88 Prozent) der wichtigste Grund für Energieeffizienzmaßnahmen. Das Umsetzen konkreter Effizienzmaßnahmen scheitert jedoch oft an zu wenig Personal, fehlenden Investitionsmitteln oder mangelndem Fachwissen.
Das Meinungsforschungsunternehmen Forsa befragte im April und Mai 2013 im Auftrag der dena 160 Kommunen in telefonischen Interviews zum Thema Energieeffizienz.
„Der effektivste Weg, den Energieverbrauch in allen kommunalen Handlungsfeldern langfristig zu senken, ist die Einführung eines systematischen Energie- und Klimaschutzmanagements“, so Stephan Kohler, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung.
Um Gemeinden und Landkreise mit einem geeigneten Instrumentarium zu unterstützen, hat die dena ein solches Managementsystem speziell für Kommunen entwickelt. So kann jede Kommune – unabhängig von ihrer Größe, ihrer Personalstruktur oder ihren finanziellen Möglichkeiten – ein Energie- und Klimaschutzmanagement einführen.
Neben einer umfassenden Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Vorgehen bietet die dena zahlreiche Werkzeuge und Hilfsinstrumente, um die Implementierung in der Kommune zu erleichtern. Eine Anbieterdatenbank listet Dienstleister mit kommunalen Referenzen in den Bereichen Energieeffizienz, erneuerbare Energien und Klimaschutz auf.
Weitere Informationen, die kostenfreien Werkzeuge sowie die Anbieterdatenbank stehen im Internet unter








