Förderprogramm
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck übergibt Klimaschutzvertrag an Isover und Saint-Gobain Glass
Im Ministerium für Wirtschaft undKlimaschutzwurden beide begleitet von Raimund Heinl, CEO Saint-Gobain Deutschland & Österreich, und Stephan Behle, Direktor Saint-Gobain Research Germany.
Das Förderprogramm Klimaschutzverträge unterstützt energieintensive Industrieunternehmen bei dem Investieren in klimafreundliche Produktionsanlagen, um unmittelbar und in großem Umfang Treibhausgas einsparen zu können. Ohne diese Unterstützung wären die Vorhaben von den Unternehmen nicht zu schultern. So wird ein zusätzlicher Anreiz gesetzt, die erforderlichen Technologien und Infrastrukturen schon heute in Deutschland zu entwickeln und zu bauen.
Im Isover Glaswolle-Werk in Speyer geht es in erster Linie darum, die mit Gas befeuerte Schmelzwanne auf eine mit Grünstrom betriebene Technik umzustellen. Darüber hinaus müssen weitere Produktionsschritte wie die Faserherstellung und das Aushärten der Produkte sowie einige Verpackungsschritte von fossile auf klimaneutrale Energieträger umgestellt werden. „Der Herstellprozess muss neu durchdacht werden. Anlagen müssen in großem Umfang umgebaut werden. Dies setzt Forschungs- und Entwicklungsarbeit sowie Investitionen in neue Verfahren voraus. Ohne die Unterstützung durch den Klimaschutzvertrag wäre unsere Wettbewerbsfähigkeit dadurch zukünftig gravierend beeinträchtigt“, kommentiert Isover-Chefin Gudduschat.
Im Saint-Gobain Werk in Porz wird Glas für den Baubereich hergestellt. Größte Herausforderung ist auch hier die Umstellung der Schmelzwanne auf klimaneutrale Energieträger: „Die zugesagten Fördermittel werden es uns ermöglichen, neue technische Wege zu gehen und die CO2-Reduzierung weiter und massiv zu beschleunigen“, sagt Decker, der die deutsche Glassparte von Saint-Gobain leitet.
„Mit eigenen großen Forschungs- und Entwicklungszentren wie Saint-Gobain Research Germany in Herzogenrath setzen wir unsere Strategie Grow & Impact um, indem wir an unseren Standorten Neuland betreten und Trends setzen wollen, um die Dekarbonisierung des Bausektors voranzutreiben“, erklärt Saint-Gobain Deutschland Chef Heinl. „Dennoch kann ein Industrieunternehmen diese gewaltige Aufgabe nicht allein stemmen. Wir freuen uns daher sehr, dass die Bundesregierung uns dabei unterstützt.“









