Wirtschaft & Verbände

Susanne Frank,

Umsatzplus bei HeidelbergCement

Der international tätige Baustoffkonzern HeidelbergCement hat am 11. Februar 2011 vorläufige und nicht testierte Zahlen zu Absatz, Umsatz, operativem Ergebnis vor Abschreibungen (OIBD) und operativem Ergebnis (OI) für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2010 vorgelegt.

Die Geschäftszahlen haben sich im Vergleich zum Vorjahr verbessert und spiegeln die anhaltend positive Entwicklung in den Wachstumsmärkten von HeidelbergCement sowie die beginnende Erholung in den Industriestaaten Nordamerikas und Europas nach Durchschreiten des Tiefpunkts der Krise im Jahr 2010 wider.

Ein früher und extrem starker Wintereinbruch im vierten Quartal 2010 führte in West- und Nordeuropa und einigen Ländern Osteuropas zu rückläufigen Absatz- und Umsatzzahlen. Der Zementabsatz in Schlüsselmärkten wie Großbritannien, Deutschland, Benelux und Polen brach im Dezember 2010 im Vergleich zum Vorjahresmonat um zwischen 28 % und 46 % ein. Unsere Märkte in Asien und Afrika setzten dagegen ihr Wachstum fort.

"Wir sind mit unserem Ergebnis im vierten Quartal zufrieden, das wir trotz eines frühen und extrem harten Winterbeginns in unseren europäischen Kernmärkten erzielt haben", sagte Dr. Bernd Scheifele, Vorstandsvorsitzender von HeidelbergCement. "Wir haben unser Kostensparprogramm "FitnessPlus 2010" erfolgreich abgeschlossen und 300 Millionen Euro Einsparungen realisiert."

Bereinigt um Wechselkurs- und Konsolidierungseffekte sind Umsatz und operatives Ergebnis vor Abschreibungen im Jahr 2010 leicht um 0,5 % bzw. 0,3 % gesunken, während das operative Ergebnis um 0,6 % im Vergleich zum Vorjahr anstieg. Das operative Ergebnis vor Abschreibungen des Gesamtjahres 2010 enthielt einen positiven Ergebnisbeitrag aus Emissionsrechten von 147 Millionen Euro im Vergleich zu 116 Millionen Euro in 2009. Die Mitarbeiterzahl von HeidelbergCement lag Ende des Jahres bei 53.437 (i.V. 53.302).

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Umsatz und operatives Ergebnis von West- und Nordeuropa profitierten von einem Wertgewinn bei Währungen außerhalb der Euro-Zone. Bereinigt um Währungseffekte sind der Umsatz und das operative Ergebnis vor und nach Abschreibungen um jeweils 3,9 %, 3,0 % and 8,7 % zurückgegangen. Bereinigt um Wechselkurs- und Konsolidierungseffekte sowie den zeitlichen Unterschied des Ergebnisbeitrags aus Emissionsrechten sind das operative Ergebnis vor Abschreibungen und das operative Ergebnis des vierten Quartals um 9,4% und 20,7% gesunken und spiegeln damit die negativen Auswirkungen des frühen Winterbeginns wider.

In Westeuropa gehen die Konzernführung von einer deutlichen Erholung in Nordeuropa und Deutschland aus, die vor allem von der starken Entwicklung in Deutschland und weiteren Faktoren vorangetrieben wird.

"Wir werden unseren Schwerpunkt auf Einsparungen im Energiebereich und auf Effizienzsteigerungen legen und beabsichtigen die gestiegenen Kosten mit Preiserhöhungen auszugleichen", erklärte Dr. Bernd Scheifele abschließend.

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