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Baugewerbe INTERNATIONAL

Kai Ingmar Link,

Wirtgen - Gleitschalungsfertiger SP 94i

Arbeiten auf der Autobahn sind immer eine Herausforderung. Knappe Zeitfenster und enge Arbeitsbereiche zwingen die Bauunternehmen, jeden Quadratzentimeter Arbeitsfläche optimal zu nutzen. Bei der Fahrbahnsanierung entfernte Capital Paving & Construction den alten Beton und baute die Fahrbahn mit einem SP 94i in zwei Abschnitten neu ein. Der erste Abschnitt ist 5,8 m breit, der zweite 6,7 m. Sie bestehen jeweils aus einer 3,7 m breiten Fahrspur und einem angrenzenden Standstreifen. Insgesamt wurde die Autobahn auf einer Länge von 13 Kilometern erneuert.

Der Wirtgen SP 94i kann mit einem maschinenintegrierten Dübelsetzer ausgestattet werden. © Wirtgen

Mittel der Wahl bei beengten Platzverhältnissen
Eine große Herausforderung bei diesem Projekt war die Zufahrt zur Baustelle auf der Autobahn. Die Lkw konnten den Beton nur direkt vor der Maschine abladen, für eine seitliche Beschickung reichte der Platz nicht aus. Daher war die Wahl der richtigen Ausrüstung für dieses Projekt von entscheidender Bedeutung. "Wir wussten, dass wir bei diesem Projekt mit Zugangsproblemen zu kämpfen haben würden und dass für herkömmliche Dübelkörbe kein Platz war", sagt Ryan Porter, Senior Project Manager bei Capital. „Anstatt Körbe vor den Fertiger zu stellen, können wir mit dem DBI die Dübel direkt hinter der Schalung in den Beton einbringen", sagt Bauleiter Tyler Kirchhoff. "Das macht die Arbeit für das Team einfacher, und die Dumper können besser wenden. Neben der Effizienzsteigerung gegenüber dem Einbau mit vorgesetzter Bewehrung wurde eine sehr hohe Einbauqualität erreicht.

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Auch unter beengten Platzverhältnissen ermöglicht der Gleitschalungsfertiger SP 94i höchste Einbauqualität. © Wirtgen

Hoher Bedienkomfort
Hohe Produktivität lässt sich nur mit Maschinen erreichen, die dem Bediener eine möglichst einfache, praxisgerechte und komfortable Bedienung bieten. Je einfacher die Steuerung der Wirtgen-Maschine und je höher der Automatisierungsgrad des Prozesses, desto mehr Zeit kann der Bediener für die eigentliche Betonverarbeitung aufwenden. Dabei können vermeintlich kleine Verbesserungen an der Maschine einen großen Einfluss auf das Gesamtergebnis haben. "Ich bin wirklich begeistert von der Ausguckfunktion. Unsere alte Maschine hatte so etwas nicht, aber mit diesem neuen Element kann ich unseren Stangenbohrer bei der Arbeit beobachten und unsere Rüttler im Auge behalten. Man hat immer einen guten Überblick über die Arbeit", erklärt Maschinenführer Brian Wood.

Das Vorlegen von Bewehrung entfällt bei der Nutzung des DBI. Dadurch können mit Beton beladene LKW direkt vor der Maschine entladen werden. © Wirtgen

Kontinuierlicher Prozess
Beim Betoneinbau gilt es, Unterbrechungen zu vermeiden. Für einen reibungslosen Ablauf müssen Logistik und Einbauteam aufeinander abgestimmt sein. Zudem muss die Maschine mit allen Komponenten sorgfältig auf der Baustelle eingerichtet werden. Das Wirtgen Group Service und Support Team unterstützte Capital Paving dabei. Tyler Kirchhoff berichtet: "Die Unterstützung von Wirtgen war großartig.

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