Kanalrohre
Leichte Rohre für schwierigen Baugrund
Im nordhessischen Wabern entstand auf einem Deponiegelände ein neuer Schredder- und Lagerplatz für Grünabfälle. Für die Erstellung einer neuen Regenwasserkanalisation baute die mit der Ausführung der Arbeiten beauftragte Heinrich Rohde Straßenbau GmbH, Korbach-Meineringhausen, auf einer Gesamtlänge von rund 550 Metern blaue HS-Kanalrohre SN 12 der Funke Kunststoffe GmbH ein. Eine besondere Herausforderung stellte dabei der schwierige Bauuntergrund vor Ort dar, der zunächst eine Bodenverbesserung notwendig machte.
Die neue Ableitung für das anfallende Oberflächenwasser besteht aus HS-Kanalrohren in Nennweiten von DN/OD 160 bis DN/OD 710. Der Abfluss der Asphaltfläche gelangt über einen Einlaufschacht, der zur Absturzsicherung und zum Rückhalt von Grobsubstrat (Schredderreste etc.) mit abnehmbaren Gitterrosten versehen ist, über eine Kanalrohrleitung DN/OD 400 in ein Regenrückhaltebecken mit einem Fassungsvermögen von ca. 275 m3. Von da wird es über einen Drosselschacht und einen nachgeschalteten Sedimentationsschacht in die neue längs des Betriebsgeländes verlaufende Leitung aus HS-Kanalrohren in Nennweiten von DN/OD 630 und DN/OD 710 geführt. Sie endet in einem Stahlbetonschacht DN 1000, über den das Regenwasser in die die bestehende 1000er-Stahlbeton-Haltung abgeleitet wird.
Geringes Gewicht als Pluspunkt
Die blauen Rohre des HS-Kanalrohrsystems von Funke konnten vor Ort mit ihren Werkstoffeigenschaften punkten. Laut Schachtmeister Stremmel ließen sich die Rohre aus PVC-U an der Einbaustelle leicht handhaben und gut verarbeiten. Dipl.-Ing. Martin Ritting, Funke-Fachberater Außendienst, nennt neben der guten Verlegbarkeit hohe Stabilität und Sicherheit als weitere Vorteile: „Das HS-Kanalrohrsystem eignet sich für hohe Verkehrslasten und hält einem Prüfdruck bis 2,5 bar stand. Zudem bietet der Werkstoff PVC-U eine hohe chemische Beständigkeit.”










