Von Daimler Trucks
E-Cascadia: Autonom und elektrisch
Die Komponenten ermöglichen, dass der Technologieträger zu einem späteren Zeitpunkt gemäß SAE-Level 4 autonom fahren kann. Obwohl es sich noch um ein Forschungs- und Vorentwicklungsprojekt handelt, zeigt Daimler Truck das Potenzial auf, autonome Technologie zu einer modularen, skalierbaren Plattform zu entwickeln, die unabhängig von der Antriebstechnologie ist und flexibel in verschiedenen Lkw-Anwendungen einsetzbar ist.
Joanna Buttler, Leiterin Global Autonomous Technology Group, Daimler Truck: "Gemeinsam mit Torc Robotics machen wir erhebliche Fortschritte bei der geplanten Einführung autonomer Lkw in den USA im Jahr 2027. Während wir für diese erste Markteinführung auf autonome Lkw mit konventioneller Antriebstechnik setzen, blicken wir immer auch weiter in die Zukunft. Wir werden einen iterativen Ansatz bei der Entwicklung, Erprobung und Optimierung der Technologien zu autonomem und emissionsfreiem Fahren verfolgen und dabei gemeinsam mit unseren Flottenkunden die vielversprechendsten Anwendungsfälle untersuchen."
Der batterieelektrische Freightliner eCascadia bildet die Basis für den autonomen Technologieträger. Die Batterie kann in nur 90 Minuten von 0 auf 80 Prozent Kapazität aufgeladen werden. Verschiedene Batterie- und Antriebsachsenoptionen sind erhältlich, die je nach Konfiguration eine typische Reichweite von 155, 220 oder 230 Meilen bieten. Der Freightliner eCascadia ist mit dem proprietären Detroit ePowertrain ausgestattet, der für Leistung, Effizienz und Zuverlässigkeit steht.
Erstmals ist die Sensorik und die Computer-Hardware des sich gegenwärtig in der Erprobung befindlichen autonomen Cascadia mit Dieselantrieb nun in einer kompakten Einheit auf dem batterieelektrischen eCascadia mit kurzem Fahrerhaus für den Verteilerverkehr oder Kurzstrecken integriert. Um eine ausreichende Kühlung zu gewährleisten, entwickelte das Team ein fortschrittliches Konzept für die Kühlung der Recheneinheit, die platzsparend zwischen Fahrer- und Fahrgastsitz positioniert ist. Maßgeschneiderte Software bietet dem autonomen System Steuerungsschnittstellen und Rückmeldung zu wichtigen Daten zum Fahrzeugstatus. Die eigenentwickelte Abdeckung der Sensorleiste, die Kameras, Lidarsensoren und Radarsensoren enthält, verbessert Aerodynamik und Schutz.
Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 06_2024.












