Baukrise 2025

Kai Ingmar Link,

Bundeskanzler Scholz besucht Sto in Stühlingen

Bundeskanzler Olaf Scholz hat den Firmensitz von Sto in Stühlingen besucht, um sich ein Bild von dem Unternehmen und der aktuellen wirtschaftlichen Lage in der Baubranche zu machen.

Bundestagsabgeordnete Rita Schwarzelühr-Sutter, Sto-Vorstände Jost Bendel, Rainer Hüttenberger, Désirée Konrad und Michael Keller erläutern Bundeskanzler Olaf Scholz (3.v.r.) die Ei-genschaften der verschiedenen Dämmstoffe für Fassaden (v.l.). © Sto
Das mittelständische Unternehmen, gegründet 1955, hat sich zu einem internationalen Konzern zur Herstellung von Produkten und Systemen für Gebäudebeschichtungen entwickelt. Gemeinsam mit dem Sto-Vorstandsvorsitzenden Rainer Hüttenberger, dem stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden Michael Keller, den Vorständen Désirée Konrad und Jost Bendel sowie der SPD-Bundestagsabgeordneten Rita Schwarzelühr-Sutter informierte sich der Bundeskanzler über die Herausforderungen und Chancen der Branche.

Impulse für die Baukonjunktur

„Deutschland ist geprägt von mittelständischen Unternehmen, die gemeinsam mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern innovative und nachhaltige Produkte entwickeln, und genau das erleben wir. Dabei sind sie als Investor darauf angewiesen, dass wir die Rahmenbedingungen für das Bauen vereinfachen.
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Das ist der Fall, sie sind abgesprochen mit der Bauwirtschaft, und die Gesetze sind alle fertig. Ich bin mir sicher, dass sie spätestens nach der Bundestagswahl in einem relativ großen Konsens beschlossen werden, weil sie nicht umstritten sind. Das brauchen wir auch, damit die Baukonjunktur zusammen mit den wieder gesunkenen Zinsen anzieht. Das wird jetzt auch gelingen“, sagte Bundeskanzler Olaf Scholz.

Erwartungen an die Politik

Im Gespräch mit Bundeskanzler Scholz wies Sto-Vorstandsvorsitzender Hüttenberger auf die aktuelle angespannte Lage in der Baubranche und seine Erwartungen an die Politik hin: „Die Sto-Gruppe investiert kontinuierlich in die Forschung und Entwicklung ihrer Produkte und in neue Geschäftsfelder, wie zum Beispiel das serielle Bauen und Sanieren. Unsere Produkte stehen für ‚Made in Germany‘ und wir werden, abhängig von der Geschäftsentwicklung, mit dem Bau unseres Innovations-Campus hier in Stühlingen beginnen. Deshalb ist es für uns enorm wichtig, dass die Baubranche wieder an Fahrt aufnimmt. Dafür brauchen wir verlässliche Rahmenbedingungen durch den Staat und den Abbau von Bürokratie, um den Investitionsstau auf allen Ebenen aufzulösen.“

Innovation und Nachhaltigkeit

Beim Rundgang testete Bundeskanzler Scholz die hohe wasserabweisende Wirkung der Fassadenfarben StoColor Dryonic sowie Lotusan und bestrich ein Farbmuster an der Farbenproduktion. In der Sto-Infofabrik verschaffte er sich einen Überblick über die verschiedenen Dämmstoffe, Fassadensysteme und Gestaltungsmöglichkeiten wie Putz, Klinker und Photovoltaik.
Bundeskanzler Olaf Scholz nimmt eine Farbprobe in der Farbenproduktion von Sto. © Sto
Anschließend folgte ein Dialog mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Sto, in dem der Bundeskanzler Rede und Antwort stand. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Rita Schwarzelühr-Sutter betonte: „Bauen ist und bleibt ein bleibt ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor für Deutschland. Mit Innovationskraft und höchster Qualität trägt Sto maßgeblich zur Sicherung von Arbeitsplätzen in unserer Region und zur Stärkung der deutschen Wirtschaft bei. Dabei wird nicht nur auf erstklassige Produkte gesetzt, sondern auch auf langfristige Zukunftsfähigkeit – ein entscheidender Vorteil in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit. Ein ‚Made in Germany‘-Bonus wäre ein unkomplizierter Investitionsanreiz, der Wachstum fördert und Unternehmen wie Sto weiter unterstützt."

Die aktuelle Baukrise in Deutschland: Ursachen, Auswirkungen und mögliche Lösungen

Das Baugewerbe sieht sich gegenwärtig mit einer Reihe von Herausforderungen konfrontiert, die als "Baukrise" bezeichnet werden müssen. Diese Krise hat weitreichende Auswirkungen auf verschiedene Aspekte der Baubranche, angefangen bei der Materialbeschaffung bis hin zur Fertigstellung von Bauprojekten. In diesem Artikel werfen wir einen genauen Blick auf die Ursachen, Auswirkungen und potenziellen Lösungsansätze für die aktuelle Baukrise.

2025: Schritte aus der Krise

Die Vorstände Michael Keller, Désirée Konrad, Jost Bendel und Rainer Hüttenberger erläutern dem Kanzler (2.v.r.) das Modell des geplanten Innovations-Campus am Sto-Standort in Stühlingen (v.l.). © Sto

Die Baubranche durchlebt derzeit eine ungewöhnlich Krise, die viele Unternehmen mit Sorgen und Unsicherheit erfüllt. Die Ursachen sind vielfältig: Angefangen bei einer schwächelnden Konjunktur bis hin zu politischen Unsicherheiten. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, Aufträge zu erfüllen und gleichzeitig die Zukunft ihrer Mitarbeitenden zu sichern. In dieser Zeit der Krise möchte das Baugewerbe Magazin die Stimme der Bauunternehmen stärken und hat die Aktion BauZukunft ins Leben gerufen. Ziel dieser Initiative ist es, den Unternehmen ein Forum zu bieten, um ihre Wünsche und Forderungen an Politik und Gesellschaft zu kommunizieren.

Die Zukunft der Baubranche: Elektrische Antriebe und innovative Lösungen

Alternative Antriebe sind nur eine Initiative der Baubranche, trotz Krise neue Wege für eine nachhaltige Zukunft zu finden. Elektro-Motoren, Wasserstoffmotoren und Hybridantriebe werden immer mehr entwickelt, um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren und CO2-Neutralität zu erreichen. Doch damit stößt der Innovationsgeist der Branche noch lange nicht am Ende.

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