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Artikel und Hintergründe zum Thema

Startschuss für modulare Batteriepacks in Baumaschinen

Kai Ingmar Link,

Doosan Bobcat eröffnet das eFORCE LAB–

Mit der Eröffnung des eFORCE LAB in Indeokwon, Südkorea, setzt Doosan Bobcat einen Meilenstein in der Entwicklung von modularen Batteriepacks für Baumaschinen, Bagger und Lader.

Scott Park führt durch das eFORCE LAB. Das Zentrum konzentriert sich auf die Weiterentwicklung von Elektrifizierungstechnologien der nächsten Generation für Baumaschinen und andere Kompaktmaschinen. © Doosan Bobcat

Das Forschungszentrum fokussiert sich auf alternative Antriebe, Batterien der nächsten Generation und praxisnahe Forschung, die die Elektrifizierung der Branche beschleunigen soll.

Innovation trifft Praxis: Das neue F&E-Zentrum

Am 26. August 2025 öffnete das eFORCE LAB seine Türen. Das Zentrum ist der Ausgangspunkt für die Entwicklung standardisierter, modularer Batteriepacks, die speziell für die Anforderungen elektrifizierter Baumaschinen optimiert werden. Scott Park, CEO von Doosan Bobcat, erklärt:
"Die Elektrifizierung ist unausweichlich – ein Wandel, der in der Baubranche bereits im Gange ist. Mit dem eFORCE LAB entwickeln wir Lösungen, die für die anspruchsvollen Umgebungen, in denen Baumaschinen zum Einsatz kommen, optimiert sind und neue Branchenstandards setzen."

Der Name „eFORCE LAB“ steht für Elektrifizierung, Energie und Force – und signalisiert damit den Anspruch des Unternehmens, innovative Batterietechnologien für die Branche bereitzustellen.

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Vom Konzept zur Umsetzung: modulare Batteriepacks

Die erste Forschungsinitiative des eFORCE LAB konzentriert sich auf das Bobcat-Standardeinheitspack (BSUP). Dieses modulare System ist wie Bauklötze aufgebaut: Batteriekapazität lässt sich durch das Stapeln einzelner Module erweitern. Zunächst kommen die Batteriepacks bei Bobcat-Gabelstaplern zum Einsatz, später sollen Kompaktlader, Bagger und weitere Baumaschinen folgen.

Eröffnung des eFORCE LAB: das neue Forschungs- und Entwicklungszentrum für Batteriepacks. Mitte: Scott Park, CEO von Doosan Bobcat. © Doosan Bobcat

Bereits Ende 2024 wurden über 100 Maschinen mit selbst entwickelten LFP-Batterien (Lithium-Eisen-Phosphat) erfolgreich ausgeliefert – ein praxisnaher Beleg für die Wirksamkeit der Technologie.

Forschung und Entwicklung für die Zukunft der Baumaschinen

Das eFORCE LAB dient nicht nur der Produktentwicklung, sondern auch der Erprobung neuer Forschungskonzepte im Bereich alternative Antriebe. Ziel ist es, Branchenstandards für Batteriepacks zu definieren und die Elektrifizierung von Baggern, Ladern und Baumaschinen nachhaltig voranzutreiben. Die enge Verzahnung von F&E, Fertigung und unternehmenseigener Technologie ermöglicht Doosan Bobcat eine hohe Produktqualität und zuverlässige Lieferfähigkeit.

Die vertikale Integration wird durch die Übernahme von Doosan Mottrol im Oktober 2024 unterstrichen. Die unternehmenseigene Produktion von Hydraulikkomponenten sichert die Versorgung für Maschinen mit Verbrennungs- und Elektroantrieb.

Elektrifizierung als Wettbewerbsvorteil

Für die Baubranche bedeutet die Arbeit des eFORCE LAB: Unternehmen können künftig Baumaschinen mit modularen Batterien effizient einsetzen, von der Werkstatt bis zur Baustelle. Doosan Bobcat liefert praxisnahe Lösungen für Bagger, Lader und andere Baumaschinen, die den Anforderungen an nachhaltige, elektrifizierte Flotten gerecht werden. Damit wird die Branche auf dem Weg zur Klimaneutralität unterstützt – ohne Kompromisse bei Leistung oder Zuverlässigkeit.

Die Zukunft der Baubranche: Elektrische Antriebe und innovative Lösungen

Am 26. August 2025 öffnete das eFORCE LAB seine Türen. Das Zentrum ist der Ausgangspunkt für die Entwicklung standardisierter, modularer Batteriepacks, die speziell für die Anforderungen elektrifizierter Baumaschinen optimiert werden © Doosan Bobcat

Alternative Antriebe sind nur eine Initiative der Baubranche, trotz Krise neue Wege für eine nachhaltige Zukunft zu finden. Elektro-Motoren, Wasserstoffmotoren und Hybridantriebe werden immer mehr entwickelt, um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren und CO2-Neutralität zu erreichen. Doch damit stößt der Innovationsgeist der Branche noch lange nicht am Ende.

Neue Wege aus der Baukrise

Deutschland steht im Jahr 2025 vor einer seiner tiefgreifendsten wirtschaftlichen Herausforderungen: der anhaltenden Baukrise. Was sich schon in den Vorjahren abzeichnete, hat sich nun zu einem Flächenbrand entwickelt – mit dramatischen Folgen für Wohnungsbau, Infrastrukturprojekte und den sozialen Zusammenhalt. Bauunternehmen bremsen Investitionen, Projekte werden gestrichen, Mieter suchen vergeblich nach bezahlbarem Wohnraum. Die Krise ist nicht länger ein Problem einzelner Branchen – sie ist ein gesamtgesellschaftliches Thema geworden.

Chancen für die Bauwirtschaft

Die Baubranche durchlebt derzeit eine ungewöhnlich Krise, die viele Unternehmen mit Sorgen und Unsicherheit erfüllt. Die Ursachen sind vielfältig: Angefangen bei einer schwächelnden Konjunktur bis hin zu politischen Unsicherheiten. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, Aufträge zu erfüllen und gleichzeitig die Zukunft ihrer Mitarbeitenden zu sichern. In dieser Zeit der Krise möchte das Baugewerbe Magazin die Stimme der Bauunternehmen stärken und hat die Aktion BauZukunft ins Leben gerufen. Ziel dieser Initiative ist es, den Unternehmen ein Forum zu bieten, um ihre Wünsche und Forderungen an Politik und Gesellschaft zu kommunizieren.

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