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Produktvorstellung

Max Kandler,

MESDA stellt Haldenband B209 vor: Schüttgut-Lagerkapazität maximieren und Betriebskosten senken

Die effiziente Organisation von Materialströmen gewinnt auf Recyclingplätzen sowie in der Rohstoffaufbereitung zunehmend an Bedeutung. Mit dem raupenmobilen Haldenband B209 präsentiert MESDA Deutschland eine Lösung zur Optimierung der Schüttgutlogistik. Ziel ist es, die Lagerkapazität auf vorhandenen Flächen zu erhöhen und gleichzeitig den technischen und personellen Aufwand im laufenden Betrieb zu reduzieren. Das System adressiert insbesondere die begrenzten Abwurfhöhen vieler integrierter Förderbänder sowie den hohen Einsatz von Radladern bei der Haldenbewirtschaftung.

Das MESDA Haldenband B209 maximiert die Lagerkapazität auf bestehender Fläche und senkt die Betriebskosten durch ein energieeffizientes Antriebskonzept. © MESDA Deutschland GmbH & Co. KG

Herkömmliche Förderbänder, die in Brech- und Siebanlagen integriert sind, erreichen in der Praxis häufig lediglich Abwurfhöhen von etwa drei Metern. Das Haldenband B209 von MESDA ermöglicht hingegen eine Abwurfhöhe von rund acht Metern. Da das Volumen einer Schüttguthalde mit zunehmender Höhe überproportional wächst, lässt sich auf gleicher Grundfläche deutlich mehr Material lagern. Dies kann insbesondere bei beengten Platzverhältnissen zu einer spürbaren Entlastung der Betriebsabläufe führen. „Betreiber von Aufbereitungsanlagen wollen sich auf ihre Kernprozesse konzentrieren und nicht auf das ständige Umsetzen von Halden“, sagt Enrico Kallmeyer, Geschäftsführer von MESDA Deutschland. „Mit dem B209 können sie Materialien direkt auf eine große Höhe aufhalden und bis zur Verladung lagern. Das minimiert den Einsatz von Radladern, senkt die Personalkosten und schont gleichzeitig das Material, da Abrieb und Bruch vermieden werden.“

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Neben der Erhöhung der Lagerkapazität zielt das Haldenband B209 auf eine Reduzierung der Betriebskosten ab. Zentraler Bestandteil ist ein flexibles Dual-Power-Antriebskonzept. Die Anlage kann autark über einen integrierten 55-kW-Dieselmotor nach EU-Abgasstufe V betrieben werden. Alternativ besteht die Möglichkeit, das Haldenband über eine Plug-in-Verbindung mit dem Stromgenerator einer vorgeschalteten MESDA-Anlage, beispielsweise einer Siebanlage, zu koppeln. In dieser Konfiguration kann der Dieselverbrauch im Vergleich zum eigenständigen Betrieb um bis zu 80 Prozent reduziert werden. Damit lassen sich sowohl die laufenden Energiekosten als auch die emissionsbedingten Umweltwirkungen deutlich senken. „Es ist eine zukunftssichere Investition und verschafft unseren Kunden dank der Flexibilität einen klaren Wettbewerbsvorteil“, sagt Kallmeyer.

Das Haldenband B209 ist für den dauerhaften Einsatz unter anspruchsvollen Bedingungen ausgelegt. Eine robuste Rahmenkonstruktion sowie ein stabil ausgeführter Übergabekasten tragen zur Langlebigkeit der Anlage bei. Mit einer Förderleistung von bis zu 400 Tonnen pro Stunde eignet sich das System für unterschiedliche Anwendungen in der Schüttgutlogistik. Die variable Einstellung der Abwurfhöhe erlaubt eine Anpassung an wechselnde Materialarten und Platzverhältnisse. Trotz der hohen Leistungsdaten bleibt die Anlage transportfreundlich: Mit Abmessungen von etwa 12 x 2,1 x 2,5 Metern lässt sich das Haldenband B209 zügig verladen und an neue Einsatzorte verbringen. Die raupenmobile Ausführung unterstützt zudem eine gute Manövrierbarkeit auf dem Betriebsgelände und ermöglicht eine schnelle Inbetriebnahme vor Ort.

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