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Artikel und Hintergründe zum Thema

Bauwerkskontrolle

Kai Ingmar Link,

Volle Kontrolle dank Nässesensoren von HUM-ID

Ob Flachdach, Loggien oder Bodenbereiche: Sensorgestützte Bauwerkskontrolle ist auf dem Vormarsch – auch im Holzbau. Die hohe Einsatzflexibilität der HUM-ID Sensoren ermöglicht eine effiziente und kostengünstige Dichtigkeitskontrolle – nicht nur auf Dachflächen, Balkonen und Loggien, sondern auch im Innenbereich von Böden und Abdichtungen.

Die hohe Einsatzflexibilität der HUM-ID Sensoren ermöglicht eine effiziente und kostengünstige Dichtigkeitskontrolle © HUM-ID

Im städtischen Wohnungsbau ist Holzbau mit einer Quote von aktuell vier Prozent noch unterrepräsentiert. Doch auch hier ändert sich etwas. Leuchttürme – im wahrsten Sinne des Wortes – entstehen zurzeit zum Beispiel in Hamburg bei dem Bauprojekt „Roots“. Gerade in Hamburg – der Stadt mit der deutschlandweit niedrigsten Holzbauquote – ist das höchste Holzbauhochhaus kurz vor der Fertigstellung. Die Hanseaten ziehen also nach. Das “Roots” ist ein 18-stöckiges Gebäude mit einer Höhe von 65 Metern. Die Geschossfläche beläuft sich auf 20.600 m². Insgesamt beherbergt das Gebäude 181 Wohneinheiten, davon 128 Eigentumswohnungen und 53 öffentlich geförderte. Auf fast allen Etagen werden HUM-ID Sensoren zur Überwachung von Nässe eingebaut. So kann schon während der Bauphase regelmäßig der Holzbau überwacht werden und potenzielle Schäden frühzeitig erkannt und behoben werden. Die Eröffnung des Hochhauses ist für das erste Quartal 2024 geplant. Bauherr ist die Garbe Immobilien-Projekte GmbH.

Neben Fußbodenheizungen können auch Nasszellen, Küchenabdichtungen oder Kellerbereiche eine mögliche Gefahrenquelle für Nässeschäden darstellen. © HUM ID

Die Einsatzbereiche der HUM-ID Sensoren sind vielfältig. Neben Fußbodenheizungen können auch Nasszellen, Küchenabdichtungen oder Kellerbereiche eine mögliche Gefahrenquelle für Nässeschäden darstellen. Mit Hilfe der HUM-ID Sensortechnik lassen sich diese einfach und schnell identifizieren und punktuell orten, ohne großflächige Reparaturen und Eingriffe vornehmen zu müssen. „Die oftmals leider doch vernachlässigte Gefahr wird somit auch finanziell kontrollierbar“, betont Gerd Müller, Geschäftsführer der HUM-ID GmbH. „Unsichtbare Nässe“ wird per App erfasst Der HUM-ID Sensor „KD1“ wird in den meisten Fällen liegend im Bodenbereich direkt unterhalb der Abdichtung platziert. Dank des saugstarken und leitfähigen Spezialvlies entgeht ihm kein Tropfen Nässe - egal ob zum Beispiel an Bauteilfugen, innerhalb von Dämmschichten oder unterhalb von Badezimmerarmaturen. Das Auslesen der Sensoren erfolgt über ein Handlesegerät, das eine direkte Übertragung der Daten an das Smartphone ermöglicht.

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Leuchttürme – im wahrsten Sinne des Wortes – entstehen zurzeit zum Beispiel in Hamburg bei dem Bauprojekt „Roots“. © Garbe Immobilien

Einfacher Einbau - Die kabel- und batterielose Kontrolle
In Abhängigkeit vom Einsatzbereich und den verwendeten Materialien werden die objektbezogenen Rastermaße zur Bestimmung der Sensoranzahl zu Grunde gelegt. Der Sensor Typ „KD1“ kann beliebig oft den Status „nass“ oder „trocken“ anzeigen. Das kabel- und batterielose RFID-Auslesesystem kann sowohl bei Neubauten als auch bei Sanierungsfällen eingesetzt werden. Häufig findet es auch in Kaltdächern oder Wandbereichen Anwendung. Bauherren wollen Gewissheit Die erste Sensorkontrolle wird oft schon während der Bauphase vom Verarbeiter durchgeführt um etwaige Problemstellen frühzeitig zu identifizieren und gegebenenfalls auszubessern. Die Sensorkontrolle gilt auch zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer als wichtiges Dokument zur Abnahme zum Beispiel nach Abschluss der Neubau- oder Sanierungsmaßnahme. Die Ergebnisse der Dichtigkeitskontrolle werden gespeichert, mit einem Zeitstempel versehen und können als Datei an alle Baubeteiligten versandt werden.

Das “Roots” ist ein 18-stöckiges Gebäude mit einer Höhe von 65 Metern. © Garbe Immobilien

Über HUM-ID
Der Berliner Hersteller HUM-ID setzt seit 2013 auf batterie- und kabellose Sensortechnik und baut bei der Bauwerkskontrolle als erstes Unternehmen auf RFID-Chips, die sich im Bereich des Flachdachs zum Standard im Bereich der Leckageortung entwickelt haben. Die intelligenten Sensoren sind wartungsfrei und lassen sich mit einem Auslesegerät auf Nässe überprüfen. Für diesen pragmatischen und vor allem kostengünstigen Ansatz wurde das Unternehmen im Frühjahr mit dem Smart Construction Challenge Award bei der Bosch Connected World 2019 ausgezeichnet. Namhafte Unternehmen wie Züblin, Siemens und Cisco zeigen sich begeistert von der Technik, die eine datenbasierte Schadensprophylaxe ermöglicht.

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