Digitale Visualisierung
Blick über die Schulter: Wie geht es weiter mit der Transformation der Burgpassage zu den Stiftshöfen?
In der Braunschweiger Innenstadt schreitet die Transformation der ehemaligen Burgpassage zu den Stiftshöfen sichtbar voran. Der Umbau markiert einen wichtigen Schritt in der städtebaulichen Entwicklung und soll bis 2028 abgeschlossen sein. Geplant sind eine Schulerweiterung des Gymnasiums „Kleine Burg“, ein nachhaltiges Wohnprojekt mit gemeinschaftlich nutzbaren Bereichen sowie ein Motel One mit begehbarem Innenhof.
Eine erste digitale Visualisierung bietet nun einen konkreten Eindruck davon, wie sich die Stiftshöfe nach dem Umbau in das Stadtbild von Braunschweig einfügen werden. Das Bildmaterial zeigt unter anderem begrünte Innenhöfe, extensive Dachbegrünung, Photovoltaik-Anlagen sowie ein siebenstöckiges Wohngebäude. Ein architektonisches Highlight bildet der „Skywalk“, der vom Bestandsgebäude der „Kleinen Burg“ zur neuen Schulerweiterung führt.
Seit Anfang August läuft der konstruktive Rückbau der alten Burgpassage. Im Rahmen der Beräumung und des Schadstoffrückbaus wurden bislang rund 400 Tonnen schadstoffbelastetes und leichtes Material entfernt und abtransportiert. Der vollständige Abbruch soll bis Mitte November abgeschlossen sein. Direkt im Anschluss folgt die Sanierung des Burgmühlengrabens.
Ebenfalls im November plant die Struktur-Förderung Braunschweig GmbH die Einreichung der Bauanträge für die neuen Gebäudekomplexe. Um die Durchführung des traditionellen Weihnachtsmarktes sowie das Festtagsgeschäft in der Innenstadt nicht zu beeinträchtigen, sind weiterführende Baumaßnahmen erst für Anfang 2026 angesetzt.
Die Projektentwicklung, Planung und Umsetzung liegt in den Händen der städtischen Tochtergesellschaft Struktur-Förderung Braunschweig GmbH. Diese hat nun mit der vorgestellten Visualisierung erstmals einen detaillierten Ausblick auf das zukünftige Quartier gegeben.
„Wir freuen uns sehr, dass wir mit dieser Visualisierung allen Interessierten nun erstmals einen ‚Blick über die Schulter‘ gewähren können. Diese anspruchsvolle Quartiersentwicklung im direkten Innenstadtbereich ist ein hochkomplexer und langwieriger Prozess und wird auf diese Weise für viele vielleicht etwas greifbarer. Diese Umgestaltung wird entscheidend zur neuen Attraktivität der Braunschweiger Innenstadt beitragen. Beim Zeit- und Kostenrahmen bewegen wir uns dabei genau im Plan und Budget“, berichtet Natascha Wessling, die als Geschäftsführerin der Hochbau-Sparte der Struktur-Förderung Braunschweig mit ihrem Team für die Umsetzung verantwortlich ist.
Mit dem Umbau der Burgpassage zu den Stiftshöfen entsteht in Braunschweig ein zukunftsorientiertes Stadtquartier, das städtebauliche, soziale und ökologische Aspekte gleichermaßen berücksichtigt. Die Struktur-Förderung Braunschweig GmbH setzt dabei gezielt auf nachhaltige Bauweisen, integrierte Nutzungen und eine enge Einbindung in das bestehende Stadtgefüge. Die kommenden Jahre werden zeigen, wie sich dieses neue Innenstadtquartier als Impulsgeber für weitere Entwicklungen in Braunschweig erweisen kann.












