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Artikel und Hintergründe zum Thema

Bauprojekt

Max Kandler,

Jökel baut in Rekordzeit Produktionshalle für Hongfa Europe

Im Maintaler Gewerbegebiet wurde Ende März ein Bauprojekt abgeschlossen, das nicht nur durch seine technische Komplexität, sondern auch durch seine ambitionierte Bauzeit hervorsticht: Für das Unternehmen Hongfa Europe, einen Hersteller von Relais für Elektroautos, hat das Bauunternehmen Jökel eine 1.800 Quadratmeter große Produktionshalle in nur neun Monaten schlüsselfertig errichtet.

Die Jökel-Mitarbeiter (von links) Markus Mittag, Geschäftsführer Peter Jökel, Heribert Gärtner, Gregor Faust, Christoph Frings und Kay Kossatz haben das Bauprojekt mit ihrem Team in einer Rekordzeit von neun Monaten fertiggestellt. © Jökel Bau

Für das Team von Jökel Bau aus Schlüchtern gehört dieses Projekt zu jenen, die lange in Erinnerung bleiben werden. Neben dem Bau der Halle unter einer Hochspannungsleitung und den logistischen Herausforderungen am Standort in einer Sackgasse war es das erste Mal, dass das Unternehmen einen Reinraum für eine Produktionsstraße errichtet hat. Zudem wurde der Neubau nach den Vorgaben der chinesischen Feng-Shui-Lehre geplant und umgesetzt – ein Novum für die Beteiligten.

Fortsetzung einer erfolgreichen Zusammenarbeit

Bereits im Vorfeld hatte Jökel ein Bürogebäude für Hongfa Europe errichtet. Der Bauingenieur Gregor Faust, der das Projekt von Beginn an begleitete, berichtet:
„Vor zwei Jahren haben wir für Hongfa Europe ein Bürogebäude errichtet. Weil noch etwas Fläche daneben frei war und die Zusammenarbeit damals super funktioniert hatte, erteilte uns das Unternehmen vergangenes Jahr den Auftrag für den Bau der Produktionshalle.“

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Für Peter Jökel, der gemeinsam mit seinem Bruder Stefan die Geschäfte des Unternehmens führt, ist die Beauftragung ein Zeichen des Vertrauens:
„Hongfa ist Weltmarktführer im Bereich Relais. Es ehrt uns deshalb enorm, dass wir einen Folgeauftrag bekommen haben. Die Ausgangslage für den Bau der Produktionshalle war sehr herausfordernd, aber wir haben unser Wort gehalten, und das Gebäude in nur neun Monaten errichtet."

Ein Bauvorhaben dieser Größenordnung erfordert üblicherweise eine Bauzeit von 12 bis 15 Monaten. Durch den Einsatz des firmeneigenen Jökel Lean Construction Management konnte der Zeitrahmen deutlich verkürzt werden. Das System zielt darauf ab, Bauprojekte effizienter, transparenter und planungssicherer umzusetzen. Eine enge Koordination mit dem Kunden sowie den beteiligten Architekten und Fachplanern war laut Unternehmensangaben ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die termingerechte Fertigstellung.

Planung unter besonderen Rahmenbedingungen

Wie Christoph Frings, Projektleiter bei Jökel, erläutert, war die Umsetzung mit besonderen baulichen und logistischen Herausforderungen verbunden:
„Die Anlieferung des Materials war schwierig, weil der Bau in einer Sackgasse erfolgte. Außerdem wurde die gesamte Halle unter einer Hochspannungsleitung errichtet. Das erforderte eine präzise Planung.“

Zusätzliche Komplexität ergab sich durch die Berücksichtigung der Feng-Shui-Prinzipien. Dazu sagt Gregor Faust:
„Unser Architekt Kai Georg Wujanz hatte sich streng an die Feng-Shui-Regeln zu halten. Das sorgte für viele architektonische Anpassungen.“

Fachlich anspruchsvoll und prägend für das Team

Für das gesamte Team von Jökel war das Projekt nicht nur ein technischer, sondern auch ein organisatorischer Meilenstein. Kay Kossatz, der als Polier die Gesamtkoordination auf der Baustelle übernahm, zieht ein positives Fazit:
„Wir sind stolz auf das Geleistete. Besonders freut uns, dass unser Kunde mit der Bauabwicklung sehr zufrieden ist.“

Das Projekt steht exemplarisch für die Leistungsfähigkeit des mittelständischen Bauunternehmens Jökel und zeigt, wie durch innovative Methoden, verlässliche Prozesse und enge Zusammenarbeit mit dem Bauherrn auch unter besonderen Bedingungen hochwertige Industriegebäude in kurzer Zeit realisiert werden können – ein Beispiel, das in Erinnerung bleiben wird.

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