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Artikel und Hintergründe zum Thema

Bewehrungsstahl

Max Kandler,

STOOX: Nachhaltiger Bewehrungsstahl mit klarem CO2-Fußabdruck

Die Baubranche steht zunehmend unter dem Druck, den CO₂-Ausstoß zu reduzieren und gleichzeitig strenge Umweltauflagen zu erfüllen. Eine innovative Lösung zur Unterstützung dieser Herausforderung bietet SÜLZLE Stahlpartner mit dem Bewehrungsstahl STOOX PCF Steel. Dieser Stahl ermöglicht es, den CO₂-Fußabdruck transparent darzustellen und festgelegte Grenzwerte für die CO₂-Reduktion in Bauprojekten einzuhalten.

Ein Schlitzwandgreifer senkt präzise einen maßgefertigten Bewehrungskorb von SÜLZLE Stahlpartner ab, um die Baugrube für die neue U5-Linie in Hamburg zu erstellen. © Sebastian Engels Fotografie

Das Thema Klimaschutz hat für die SÜLZLE Gruppe, ein traditionsreiches Familienunternehmen, höchste Priorität. In einer Zeit, in der der Klimawandel immer dringlicher wird, verfolgt SÜLZLE einen globalen Ansatz zur Förderung von Nachhaltigkeit. Dies spiegelt sich sowohl in der Unternehmensphilosophie als auch in ihren Produkten wider, insbesondere in dem nachhaltigen Bewehrungsstahl STOOX. „Mit STOOX treiben wir die Entwicklung nachhaltiger Bewehrungslösungen voran und bieten unseren Kunden eine Möglichkeit, den CO₂-Fußabdruck nachweislich zu senken“, erklärt Heinrich Sülzle, geschäftsführender Gesellschafter der SÜLZLE Gruppe.

Ein herausragendes Merkmal von STOOX PCF Steel ist die vom TÜV validierte Ermittlung des CO2-Fußabdrucks (Product Carbon Footprint, PCF). Diese Validierung schafft eine klare Transparenz hinsichtlich der Umweltauswirkungen des Bewehrungsstahls über die gesamte Lieferkette. Durch digitale Produktionsprozesse lässt sich die Herkunft des Betonstahls nachverfolgen, was eine präzise Berechnung des CO2-Fußabdrucks ermöglicht.

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Umweltfreundliche Stahlproduktion

SÜLZLE Stahlpartner setzt bei STOOX PCF Steel überwiegend auf die Elektrostahlproduktion, die eine deutlich geringere Umweltbelastung aufweist als die konventionelle Hochofenproduktion. Hier wird Stahlschrott anstelle von Roheisen eingeschmolzen, was eine Recyclingquote von rund 90 Prozent ermöglicht. STOOX PCF Steel ist damit ein konkretes Beispiel für die Umsetzung der Kreislaufwirtschaft im Bausektor.

Flexibilität durch drei Produktvarianten

Für die unterschiedlichen Anforderungen des Marktes bietet SÜLZLE den Bewehrungsstahl in drei Varianten an. Dank digitaler Produktionstechnologien zur Chargenverfolgung und der TÜV-validierten Berechnungsmethode kann der CO2-Fußabdruck des Bewehrungsstahls exakt ermittelt werden. Dies ermöglicht eine präzise CO2-Bilanzierung für Bauvorhaben, wodurch der CO2-Ausstoß nachträglich dokumentiert und analysiert werden kann.

Die Produktvariante STOOX PCF LIMITED sorgt dafür, dass durch die gezielte Steuerung von Beschaffungs- und Produktionsprozessen ein spezifischer CO2-Grenzwert eingehalten wird – gemittelt über die gesamte Projektlaufzeit. Diese Lösung bietet die Möglichkeit, bereits in der Planungsphase einen maßgeblichen Einfluss auf die Verbesserung der Klimabilanz von Bauprojekten zu nehmen.

Mit der Variante STOOX PCF PREMIUM erweitert SÜLZLE die Ermittlung des CO2-Fußabdrucks auf die gesamte Lieferkette, einschließlich des Transports und der Weiterverarbeitung des Bewehrungsstahls. Der CO2-Fußabdruck wird bis hin zur Anlieferung auf die Baustelle dokumentiert.

Erfolgreiche Praxisbeispiele

Die Praxistauglichkeit von STOOX PCF Steel wurde bereits in großen Bauprojekten erfolgreich unter Beweis gestellt. Ein Beispiel dafür ist die Lieferung von nachhaltigem Betonstahl für den Bau der U5 in Hamburg durch die ARGE U5, ein Zusammenschluss der Ed. Züblin AG und der Wayss & Freytag Ingenieurbau AG. Der durchschnittliche CO2-Fußabdruck des dort eingesetzten Bewehrungsstahls liegt bei weniger als 400 Kilogramm CO2e pro Tonne – ein Wert, der das ursprüngliche Ziel von unter 500 Kilogramm CO2e pro Tonne bereits ein Jahr früher deutlich unterschreitet. Dies ist Teil einer umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie der HOCHBAHN U5 Projekt GmbH, die beim Bau der U5 eine CO2-Reduktion von 70 Prozent im Vergleich zu herkömmlichen Bauweisen anstrebt. Das Projekt setzt damit erstmals eine gesamthafte CO2-Reduktionsstrategie für ein Verkehrsinfrastrukturprojekt in Deutschland um.

Fazit: Nachhaltigkeit im Bauwesen

STOOX ist eine nachhaltige Bewehrungsstahllösung, die Architekten, Investoren, Tragwerksplanern, Bauherren, Fertigteilenwerken und Bauunternehmen dabei hilft, ihre Projekte umweltschonend und effektiv zu gestalten. „Unsere Vision ist eindeutig: Wir möchten Nachhaltigkeit aktiv mitgestalten und bereits in der frühen Planungsphase als zuverlässiger Partner für umweltfreundliche Bewehrungslösungen zur Seite stehen“, erklärt Heinrich Sülzle. Dieses Engagement beruht auf der tiefen Überzeugung des Familienunternehmens, das seit 145 Jahren in vierter Generation geführt wird: Nachhaltigkeit muss ein integraler Bestandteil der Unternehmensvision sein, um langfristig erfolgreich zu sein und einen positiven Beitrag für kommende Generationen zu leisten.

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