Faserzementplatten
Dach und Fassade gehen nahtlos über
Die Geschichte des Karl-May-Hauses in Hohenstein-Ernstthal ist um ein Kapitel reicher: An das denkmalgeschützte, dreistöckige Haus in der Karl-May-Straße 54, dessen Ursprünge bis ins 17. Jahrhundert zurückreichen, grenzt seit 2022 ein neues Depotgebäude samt zusätzlicher Ausstellungsfläche an.
Die Kubatur und traufständige Orientierung greifen die umliegende Bebauung mit ihrer Satteldach-Architektur auf, der Anbau ordnet sich jedoch in Farb- und Materialwahl der Umgebung unter. Betont wird die Form durch eine einheitliche Gestaltung von Fassaden-, Dachflächen und Untersicht oberhalb des Erdgeschosses. Straßenseitig wirkt das helle, vollflächig mit Faserzementplatten bekleidete Volumen bestehend aus zwei Vollgeschossen und einem Dachgeschoss wie aufgesetzt auf einen rückspringenden Sockel, an dem wiederum Glas und Cortenstahl dominieren.
Für die Gebäudehülle des straßenseitigen Neubaus wurden Fassadentafeln "Equitone [natura] PRO NU861" in einem beigen Farbton verwendet, die nahtlos in die Systemdachbekleidung der passenden Farbserie übergehen. Am rückwertigen Gebäudeteil kontrastieren zudem graue Tafeln die Cortenstahl Bekleidung.









