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Artikel und Hintergründe zum Thema

Deutsche Meisterschaft „German Craft Skills“

Damir Mioc,

Die Sieger stehen fest

Austragungsort und Gastgeber war das Bundesbildungszentrum des Deutschen Dachdeckerhandwerks (BBZ). Zur feierlichen Siegerehrung – moderiert vom Vorsitzenden der Bundesbewertungskommission Andreas Schmitz – kamen rund 200 Besucher und Besucherinnen.

Die Bundessieger 2025: In der Mitte Kevin Schreijer, der sich den ersten Platz sicherte. 2. Bundessieger wurde Tom Rodenbäck (l.), Jonas Christiansen erreichte den dritten Platz. © ZVDH

1. Platz und damit Bundessieger 2025: Kevin Schreijer - Landessieger Hessen, 170,00 Punkte von maximal möglichen 200 Punkten.
2. Bundessieger 2025: Tom Rodenbäck - Landessieger Nordrhein-Westfalen, 168,93 Punkte von maximal möglichen 200 Punkten.
3. Bundessieger 2025: Jonas Christiansen - Landessieger Schleswig-Holstein, 165,71 Punkte von maximal möglichen 200 Punkten.
Der erste und zweite Bundessieger haben sich mit ihrem Sieg automatisch für die 30. IFD-Weltmeisterschaft junger Dachdecker im Jahr 2027 qualifiziert.

Am ersten Wettbewerbstag demonstrierten die Nachwuchstalente in der Hauptarbeitsprobe (= Schwerpunkt ihrer Ausbildung) bereits erstaunliches Können. Am zweiten Wettbewerbstag waren noch jeweils zwei weitere Arbeitsproben nach Vorgabe der Bundesbewertungskommission anzufertigen.

Aufgaben der Gegenarbeitsproben:Arbeitsprobe Dachabdichtung (bei Hauptarbeitsprobe Dachdeckung). Hier musste eine Dachabdichtung mit Innen- und Außenecken einer vorgegebenen Dachfläche mit einer Dachabdichtung aus EVA-Dachbahnen ausgeführt werden.

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Arbeitsprobe Dachdeckung (bei Hauptarbeitsprobe Abdichtung): Bei dieser Arbeitsprobe sollte eine Pultdachfläche in Deutscher Deckung mit Schiefer als Linksdeckung erfolgen. Bei der Deckung der Traufe war die Vorgabe, diese eingebunden mit Fuß- und Gebindesteinen auszuführen. Zudem sollte an einer geeigneten Stelle ein Sicherheitsdachhaken eingebaut werden.    

Gegenarbeitsprobe für alle Teilnehmenden: Hier musste eine vorgegebene seitliche Wandfläche eines Schornsteinkopfes als Doppeldeckung mit Faserzementplatten eingedeckt werden, wobei die Deckung auf einer Schalung aus Vollholz erfolgte.

Jan Voges, Vizepräsident des Zentralverbands des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH), betonte in seinem Grußwort: „Ihr seid die Generation, die Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Handwerk zusammenbringt. Die nicht fragt, was früher war, sondern wissen will: Wie machen wir es morgen? Und genau das brauchen wir.“ Und weiter lobte Vizepräsident Voges: „Ihr habt in den letzten beiden Tagen gezeigt, was Leidenschaft bewirken kann, dafür gebührt Euch allen größter Respekt.“ 

Staatssekretärin Bettina Brück aus dem Ministerium für Bildung Rheinland-Pfalz, zeigte sich sehr angetan von den Fertigkeiten der jungen Leute und von ihrer Begeisterung für das Dachdeckerhandwerk: „Sie gehören zu den Besten ihres Berufs in ganz Deutschland, das ist eine großartige Leistung!“ Die Teilnehmenden kamen in diesem Jahr aus den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen.

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