BIM
bocad 2026: Durchgängige Kommunikation der Gewerke auf einer gemeinsamen Datenbasis
Schuller & Company möchte mit bocad 2026 den nahtlosen BIM-Workflow über die gesamte Wertschöpfungskette von der Planung über Detailierung und Fertigung bis in den Gebäudebetrieb stärken. Eine zentrale Projektbasis – mit oder ohne Cloud – soll für konsistente Daten sorgen und die Grundlage für die Zusammenarbeit aller Gewerke schaffen. Sie ist zugleich die Basis für die SC Collaboration Suite als Plattform für den Digitalen Zwilling. Abstimmungen erfolgen direkt am Modell, wodurch sich der Koordinationsaufwand reduziert und die Prozess- und Planungssicherheit im Stahl-, Holz-, Leichtmetall-, Glas- und Hybridbau sowie in der industriellen Vorfertigung steigt.
„Das Bauwesen befindet sich mitten in einer Industrialisierung“, erklärt Helmut Schuller, CEO und Gründer von Schuller & Company. „Der entscheidende Schritt ist heute nicht mehr der Datenaustausch, sondern die direkte Kommunikation der Gewerke auf Basis eines gemeinsamen Modells. Mit bocad und der SC Collaboration Suite schaffen wir die Grundlage für diese durchgängige Zusammenarbeit.“
OneProject: Zentrale Projektbasis für Planung, Detailierung und Fertigung
Mit OneProject stellt das Unternehmen erstmals eine zentrale Projektbasis bereit. Planung, Detailierung, Fertigung und Dokumentation arbeiten auf einer gemeinsamen, material- und gewerkeübergreifenden Datenstruktur. Alle Beteiligten greifen in Echtzeit auf denselben Projektstand zu. Eine gemeinsame Datenbasis verhindert bei komplexen Projekten mit vielen Zeichnungen parallele Planungsstände und soll Fehler reduzieren. Änderungen wirken projektweit, wodurch Nacharbeit und Abstimmungen zwischen Planung und Werkstatt sinken. Gleichzeitig soll eine verlässliche Grundlage für As-built-Modelle und strukturierte Übergabedaten im Gebäudebetrieb entstehen. OneProject bildet zugleich die Grundlage für die SC Collaboration Suite und ermöglicht so eine durchgängige Zusammenarbeit über System- und Unternehmensgrenzen hinweg.
“Klonen”: Intelligente Automatisierung im Konstruktionsprozess
Mit der Funktion Klonen sollen sich Änderungen einfach und projektweit auf eine Vielzahl von Elementen übertragen lassen. Anpassungen können gezielt nach Element, Baugruppe oder Markierungsnummer vorgenommen und automatisiert auf identische Bauteile angewendet werden.
Farbliche Kennzeichnung von Änderungen
SmartDraw soll für Transparenz im Zeichnungsstand sorgen und Änderungen im Modell sofort sichtbar machen. Farblich codierte Markierungen zeigen präzise Abweichungen und stellen sicher, dass Zeichnungen stets dem aktuellen Modellstand entsprechen, sodass ausschließlich aktuelle Fertigungsunterlagen in die Werkstatt gelangen.









