Studie von S&B Strategy

Kai Ingmar Link,

Gamechanger Bausoftware

Die Nachfrage nach Bauleistungen übersteigt bereits heute das Angebot, das sich aufgrund des Fachkräftemangels weiter verknappen wird.

Die Digitalisierung ist der entscheidende Hebel, um die Effizienz in der Bauwirtschaft zu steigern und damit knappe Kapazitäten effektiv zu nutzen. (Symbolbild) © Syda Productions/stock.adobe.com

Die Digitalisierung durch Software ermöglicht es, die Lücke durch effizientere Prozesse und optimalen Ressourceneinsatz etwas zu schließen und Unternehmen weiter zu professionalisieren. Das geht aus der Studie Gamechanger Bausoftware von S&B Strategy hervor. Darin zeigt die auf die gesamte Baubranche spezialisierte M&A- und Strategieberatung, welche Möglichkeiten die Digitalisierung für die Bauwirtschaft bietet. In einer stark fragmentierten Industrie liegen die Erfolgsfaktoren in einem Buy-and-Build-Ansatz, der regionalen Expansion, der Bereitstellung einer End-to-End-Softwarelösung und der BIM-Fähigkeit.

Der geringe Digitalisierungsgrad der Baubranche zeigt erhebliches Digitalisierungspotenzial. Da die Unternehmen häufig noch eher handwerklich geprägt sind und die Anbieterlandschaft stark fragmentiert ist, muss die Akzeptanz für neue Softwarelösungen erst noch erhöht werden. "Im Vergleich zu anderen Branchen ist der Digitalisierungsgrad der Baubranche immer noch sehr gering. Dies liegt zum einen an der Fragmentierung der ausführenden Unternehmen, die stark handwerklich geprägt sind, und zum anderen an dem geringen Veränderungsdruck der letzten Jahrzehnte aufgrund der Sonderkonjunktur im Bau. Aufgrund der steigenden Projektkomplexität, neuer Anforderungen an die Bauausführung und des stark zunehmenden Fachkräftemangels sehen wir jedoch eine steigende Akzeptanz für die Digitalisierung von Prozessen und den Einsatz von Software im Bauprozess, da der Effizienzdruck stetig zunimmt", kommentiert Florian Moll, Senior Manager bei S&B Strategy und Studienautor. Die Bausoftwarelandschaft kann nach Projektgröße und Individualisierung segmentiert werden; mittelgroße Projekte werden typischerweise von Anbietern bearbeitet, die eher standardisierte Lösungen anbieten. Wesentliche Treiber für die Einführung neuer Software- lösungen aus Sicht der Kunden sind etwa die steigende Effizienz und verbesserte Projektübersicht.

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Dieser Artikel erschien in der Ausgabe 11/23

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