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Artikel und Hintergründe zum Thema

RIB iTWO

Kai Ingmar Link,

RIB-Software hat Nachhaltigkeit im Fokus

Am 14. Januar 2025 lüftete RIB den Vorhang und stellte auf der BAU das neueste Release von RIB iTWO der Öffentlichkeit vor.

Nachhaltigkeitswerte können in RIB iTWO definiert und den einzelnen Prozessen in unterschiedlichen Projektphasen zugeordnet und über das Datawarehouse projektübergreifend ausgewertet und analysiert werden. © RIB Software

Die neue Version RIB iTWO 2025 vereint erstmals Kosten- und Nachhaltigkeitsinformationen in einer Softwareanwendung und macht Nachhaltigkeitskriterien zum unmittelbaren Bestandteil des Vergabeprozesses.

"In RIB iTWO können jetzt CO2- und andere Treibhausgasemissionen, Feinstaubbelastungen, der Kraftstoffverbrauch von Baumaschinen und -geräten oder auch Lärmemissionen in öffentlichen Ausschreibungen in einem Wertungspreis monetär abgebildet werden. Im Unterschied zu den Preis- und Kostendaten umfassen die Nachhaltigkeitswerte nicht nur die Phase der Herstellung, sondern den gesamten Lebenszyklus: von der Produktion von Baustoffen bis hin zur Nutzung oder gar zum Abbruch und Recycling", erklärt Jürgen Demharter, Director of Product Management and Development bei RIB.

"Im Unterschied zu Autorensoftwareprodukten, die das Thema Ökobilanzierung aufgreifen, beschränken wir uns bei RIB nicht nur auf die Baukonstruktion, sondern haben auch den Prozess der Bauausführung umfassend berücksichtigt", fügt er hinzu.

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Über Labels können in RIB iTWO Nachhaltigkeitswerte definiert und den Prozessen in unterschiedlichen Projektphasen zugeordnet und in diesen auch abgefragt werden. Ob in der Kostenermittlung, in der Ausschreibung oder Kalkulation. Genauso ist eine unmittelbare Anbindung an das Modell über das Objektbuch möglich. Welche Nachhaltigkeitsinformationen in einem Projekt von Relevanz sind und von den Bieterfirmen benötigt werden, definiert die Auftraggeberseite.

Im Preisspiegel gehen diese Werte schließlich konkret in den Wertungspreis mit ein, der sich aus dem Angebotspreis und den Nachhaltigkeitswerten (zum Beispiel CO2-Schattenpreis) zusammensetzt. Die Nachhaltigkeitswerte stammen aus branchenspezifischen Datenkatalogen, wie der vom BMWSB (Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen) etablierten Ökobaudat, die an das Programm angebunden werden kann.

Datenaustausch gesichert

Der Datenaustausch über das RIB-spezifische Austauschformat ist bereits heute möglich. Gleichzeitig hat der BVBS (Bundesverband Software und Digitalisierung im Bauwesen) bereits ein herstellerübergreifendes Format für die Baubranche verabschiedet. Darüber hinaus stellt RIB eine Reihe von Auswertungsmöglichkeiten über das RIB iTWO Datawarehouse für die Nutzer:innen zur Verfügung. So können beispielsweise Vergleiche zwischen verschiedenen Materialtypen oder nach Lebenszyklusphasen nach den Vorgaben der DIN 276 in RIB iTWO 2025 erstellt werden.

Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 01-02_2025.

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