CDE-Software

Kai Ingmar Link,

Pave unterstützt IDS v1.0

Der Nachfrage nach einheitlichen Standards in Bauprojekten kommt buildingSMART mit dem neu anerkannten Standard IDS für die Informationsanforderung und Prüfung von BIM-Modellen nach.

Pave by PMG gehört zu den ersten CDE-Softwareanbietern der Branche, die diesen Standard bereits in der Praxis unterstützen. © PMG

Pave by PMG gehört zu den ersten CDE-Softwareanbietern der Branche, die diesen Standard bereits in der Praxis unterstützen.

buildingSMART International (bSI) gab bekannt, dass die Information Delivery Specification (IDS) v1.0 als endgültiger Standard anerkannt wurde – ein wichtiger Meilenstein für die Definition und Implementierung von Open-BIM-Workflows, der die wachsende Nachfrage nach einem genaueren und zuverlässigeren Datenaustausch widerspiegelt. IDS ist ein Standard, der Informationsanforderungen in einer für Menschen leicht lesbaren und für Computer interpretierbaren Form definiert. Er ermöglicht die Automatisierung für Endbenutzer und schafft Klarheit, Vertrauen und Konsistenz. Mit IDS kann festgelegt werden, welche Daten in einem BIM-Datensatz enthalten sein müssen, und anschließend wird überprüft, ob diese Daten tatsächlich geliefert wurden.

Der Standard ist als einheitlicher Ansatz für die Spezifikation der Datenerfassung und die Prüfung konzipiert, wie es in ISO 19650 vorgesehen ist. Pave by PMG, eine Plattform für die Verwaltung von Bauprojektdaten, unterstützt IDS in ihrer Software bereits. Dies unterstreicht die Flexibilität und den praktischen Nutzen des neuen Standards in Anwendungen und erleichtert den Datenaustausch in BIM-Projekten für alle Nutzer von Pave. "Der IDS-Standard revolutioniert die Zusammenarbeit und den Prozess in einem BIM-Bauprojekt durch seine Fähigkeit, klare und präzise Informationsanforderungen zu definieren. Wir sind stolz darauf, diesen Standard als eine der ersten bereits implementiert zu haben", so Stefan Finkenzeller, CTO von Pave by PMG.

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Er führt fort: "Ein zentraler Vorteil von IDS ist die verbesserte Modellprüfung. Da die Informationen in einem strukturierten, standardisierten Format vorliegen, können sie automatisiert auf Vollständigkeit und Richtigkeit überprüft werden. Dies reduziert menschliche Fehler und erhöht die Effizienz, da alle Projektbeteiligten – von Architekten über Ingenieure bis hin zu Bauherren – sicherstellen können, dass die notwendigen Daten korrekt sind. Dadurch wird die Qualität des Modells gesteigert, und es entsteht ein hohes Maß an Vertrauen in die bereitgestellten Informationen, was die Zusammenarbeit erheblich vereinfacht und beschleunigt."

Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 07-08_2024.

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