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Artikel und Hintergründe zum Thema

Digitalisierung am Bau

Marvin Meyke,

Strabag und Autodesk arbeiten enger zusammen

Das Software-Unternehmen Autodesk und die Strabag wollen künftig noch enger bei der Digitalisierung des Bauwesens zusammenzuarbeiten. Mit einer Absichtserklärung vertiefen die Unternehmen ihre bereits seit Jahren bestehende strategische Beziehung.

Klemens Haselsteiner, Strabag-Digitalvorstand, und Andrew Anagnost, CEO von Autodesk, wollen die jahrelange Zusammenarbeit der Unternehmen noch weiter vertiefen. © Autodesk

Im Fokus steht die gemeinsame Entwicklung von BIM-Anwendungen, die auf die Anforderungen des europäischen Marktes zugeschnitten sind. Dabei können die vielfältigen Erfahrungen von Strabag auf Baustellen in ganz Europa eine praxisorientiertere Entwicklung von Software-Lösungen ermöglichen. Diese werden im Rahmen existierender Bauprojekte getestet und optimiert.
Ein besonderer Fokus liegt darauf, die entsprechenden Anwendungen in Bau- und Logistikprozesse zu integrieren – hier sehen Autodesk und STRABAG ein großes und bisher oftmals noch ungenutztes Potenzial von BIM.

"Wir schätzen seit Jahren die gute Kooperation mit Autodesk in Sachen Definition und Entwicklung von BIM-Software", so Klemens Haselsteiner, neuer Digitalvorstand der Strabag SE. "Als führende Baudienstleisterin ist es unser Ziel, die Digitalisierung des Bauwesens in Europa voranzutreiben und die Weiterentwicklung des Building Information Modelling (BIM 5D) – mit dem Schwerpunkt auf die Unterstützung der Bau- und Logistikprozesse – entscheidend zur breiten Anwendung zu bringen."

Erster Schritt der beiden Unternehmen sind gemeinsame Workshop-Serien, in denen sich Experten mit wichtigen Schwerpunkt-Themen auseinandersetzen. Derzeit läuft bereits die erste Serie zum Thema Infrastruktur, einem Fokusgebiet von Strabag. Der Ausbau und Unterhalt der Verkehrsinfrastruktur zählt gerade in Deutschland zu den größten Zukunftsprojekten, sodass sich vielfältige Chancen für die Baubranche ergeben. So müssen circa 2.500 Brücken saniert beziehungsweise für höheres Verkehrsaufkommen ausgerichtet werden. Gleichzeitig setzen Ausschreibungen der Öffentlichen Hand ab 2020 Building Information Modelling als Planungsgrundlage voraus.

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