Baugewerbe EXKLUSIV
Sichtbeton-Ästhetik dank Mayer Schaltechnik
So modernisiert die Teleskop-Schalung Primax von Mayer Schaltechnik das Schweinfurter Festspielhaus:
Bereits 2023 startete für das mainfränkische Bauunternehmen Glöckle ein Großprojekt an der Schweinfurter Roßbrunnstraße. Die Generalsanierung des über 100 Jahre alten Theaters verlangt einiges an Perfektion und stellt selbst für renommierte Firmen eine Herausforderung dar, die mit großem Aufwand verbunden ist. Den angrenzenden Neubau, der unter anderem die Proberäume für die Darsteller beherbergen soll, prägt vor allem Sichtbeton.
Genauer gesagt, mehrere Wände der Sichtbetonklassen SB2 bis SB4. In letzterer, der Königsklasse, hat sich die Teleskop-Schalung Primax vom Schalungshersteller und -händler Mayer Schaltechnik einen Namen gemacht.
Da Akkuratesse und Kommunikation in der Baubranche generell elementar sind – und im Bereich Sichtbeton manchmal noch etwas mehr, hat man sich bei Glöckle schon von Beginn an den regionalen "Nachbarn" in das sprichwörtliche Boot geholt. Nicht zuletzt aufgrund der Erfahrung, vieler gemeinsamer und erfolgreicher Projekte mit Primax und den Serviceleistungen von Mayer Schaltechnik. Von der Schalungsplanung bis zur Lieferung erfolgte alles aus einer Hand.
Die positiven Eigenschaften der Primax-Teleskop-Schalung wurden von den Mitarbeitenden auf der Baustelle in vielfacher Hinsicht bestätigt. "Man stellt bei der Primax schnell fest, dass Praxiserfahrung beim Entwicklungsprozess eine große Rolle eingenommen haben muss. Der geringe Ankeranteil und natürlich die Höhenanpassung durch das Teleskop-Prinzip sind für Sichtbetonarbeiten enorm vorteilhaft", so Maximilian Schäfer, Polier für die Sichtbetonarbeiten am Schweinfurter Theater. Dass die Träger der Primax trotz Einhäuptigkeit und Teleskop-Funktion quasi lotrecht bleiben, ist ein weiterer Aspekt, von dem sich Schäfer begeistert zeigte.
Da die Schalhaut, die frei wählbar ist, von hinten angebracht wird, entstehen außerdem keinerlei Abdrücke von Schrauben im Beton, woraus ein exzellentes Betonbild resultiert.
An der Roßbrunnstraße wurden seither mit der Primax im ersten Untergeschoss gut 450 m² Sichtbeton der Klasse SB4 erfolgreich geschalt; ein weiteres erfolgreiches Kapitel der nunmehr jahrzehntelangen Zusammenarbeit zwischen Mayer Schaltechnik und Glöckle.
Bis zur endgültigen Fertigstellung der kompletten Generalsanierung wird es allerdings noch eine Weile dauern. Mindestens bis 2025 wird das Personal der Schweinfurter Baufirma noch vor Ort tätig sein.
Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 11_2024.









