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Baustoffe

Jessica Stütz,

Netto setzt auf Holzbausteine bei Filial-Erweiterung

Netto Marken-Discount setzt Maßstäbe im nachhaltigen Filialbau und erweitert als erster Discounter in Deutschland eine Filiale mit dem Triqbriq-System. Bei dem Bauprojekt im Bestand, kommen insgesamt 2600 Holzbausteine des schwäbischen Start-ups zum Einsatz.

Die Erweiterung der Filiale in Fulda mit Holzbausteinen markiert einen weiteren Schritt in der Expansionsstrategie von Netto © Netto Marken-Discount / David Jäger

Ressourcenschonend und zukunftsorientiert

Die Holzbausteine – sogenannte Briqs – werden aus Industrieholz, Kalamitätsholz und rückgebautem Holz hergestellt und kommen ohne den Einsatz von Klebstoffen oder anderen künstlichen Verbindungsmitteln aus. Die handlichen Holzelemente werden aufeinander gesteckt und mit Buchenholzdübeln fixiert. Diese Methode ermöglicht einen sortenreinen Rückbau, maximale Flexibilität bei zukünftigen Nutzungsänderungen und damit vollständige Kreislauffähigkeit.

Mithilfe der Holzbausteine wird in Fulda die Verkaufsfläche von 672 m2 auf 913 m2 erweitert. Nach Baustart im November 2025 und Start der Briqs-Verlegung im Dezember – im laufenden Betrieb – wird die Netto-Filiale ab Mitte Februar für den finalen Umbau geschlossen und die Wiedereröffnung der erweiterten Filiale ist für 24. März 2026 geplant.

„Mit der Erweiterung unserer Filiale in Fulda mit 2600 Holzbausteinen setzen wir erneut ein Zeichen für unsere nachhaltigere Expansionsstrategie und zeigen, wie vielseitig und ressourcenschonend Holzbauvarianten für den Filialbau und die Standortentwicklung genutzt werden können. Wir sind stolz darauf, durch innovative Baukonzepte sowohl unsere CO2-Bilanz zu verbessern als auch die Kreislauffähigkeit unserer Standorte zu erhöhen“, so Christina Stylianou, Leiterin der Unternehmenskommunikation bei Netto Marken-Discount. „Gerade mit Blick auf die Nachhaltigkeit ist das Thema Bauen im Bestand in der Baubranche aktuell in aller Munde. Wir sind sehr stolz, dass Netto auf unser System setzt und einen Bestandsanbau mit unserem Triqbriq-System realisiert. Das ist ein starkes Signal in den Markt und ein Meilenstein für das zirkuläre Bauen”, ergänzt Maximilian Wörner, Vorstand der Triqbriq AG.

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