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Artikel und Hintergründe zum Thema

3D Punktwolke – Sema Holzbauplanung – Vorfertigung

Christine Ryll,

Schneller zur Hoferweiterung in drei Schritten

Der Eigentümer eines Einfamilienhauses mit mehreren Nebengebäuden wünschte sich eine Hobbywerkstatt, eine Sauna mit Ruheraum, einen Abstellraum und eine Hackschnitzelanlage. Platz dafür schufen zwei Erweiterungsbauten und die Aufstockung der Garage, die die verstreuten Bestandsgebäude nun zu einem hofartigen Ensemble verbinden. Für weniger Kosten und einen zügigeren Baufortschritt setzte der Zimmerer dabei auf das Trio 3D-Punktwolke – Sema Holzbauplanung – Vorfertigung.

Dank Punktwolke konnte der Weg vom Aufmaß bis zur Montage stark verkürzt werden © Sema GmbH

Da der Anbau und die Aufstockung präzise Innen- und Außenmaße vom Bestand erforderten, ließ die mit dem Bau beauftragte Zimmerei Herbert Eschelmüller Gesm.b.H. diese mit dem 3D-Aufmaßverfahren ermitteln. „In nur drei Mannstunden hatten wir eine exakte Punktwolke“, freut sich Andreas Haider, Partner bei Laserscan TD Haider. „Die Daten haben wir anschließend in die Sema Holzbausoftware übertragen und konnten so den nicht rechtwinkeligen Grundriss sowie sämtliche Unebenheiten und Höhenabweichungen in der Neubauplanung berücksichtigen“, ergänzt Andreas Haidl, Holzbaumeister der Herbert Eschelmüller Gesm.b.H. „Dank der Punktwolke mussten wir für das Aufmaß nicht auf den Abbruch warten und brauchten dafür auch kein Gerüst.“

„Das zeitsparende und fehlerfreie Ergebnis ist auch der Grund, warum wir inzwischen 90 Prozent unserer Bauvorhaben mit 3D Laserscanner aufmessen lassen“, fährt Haidl fort. „Dienstleister verfügen über die neueste Technologie und das Fachwissen, um komplexe Projekte effizient zu bewältigen. Dies erspart Unternehmen die hohen Anschaffungskosten und den Aufwand für die Schulung von Mitarbeitern."

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Die Integration der Daten in die 3D-Planung des Projekts erhöhte nicht zuletzt auch den Vorfertigungsgrad der Bauteile und optimierte den Bauablauf. Nach dem Abriss setzte der Baumeister die Fundamente, während die Zimmerer parallel Innenwände, Fassaden mit unbehandelter Lärchenholzschalung, die Dachkonstruktionen und die Elementdecken produzierten. Diese wurden in Form von Holzbalkendecken (Tramdecken) vorfabriziert und unten mit Dampfbremse sowie Sparschalung bekleidet, oben mit OSB-Platten.

Die Garage wurde in Holzrahmenbauweise aufgestockt und das Dach als Pfettenkonstruktion in Form eines Kaltdaches realisiert. Die angrenzende Werkstatt entstand ebenfalls in Holzrahmenbauweise mit gedämmtem Satteldach. Das neue Hackschnitzellager im hinteren Teil des Grundstücks erhielt ein Kaltdach als Satteldach. Gebaut wurde alles im Betrieb mit Standort Litschau. Vor Ort erfolgte lediglich die finale Montage.

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