Neuer Hochbauauftrag
Porr baut neues Quartier mit maritimen Lebensgefühl
„Costa Cospuda“ oder auch - etwas weniger mediteran-romantisch - „Badewanne“ nennen die Leipziger den gut 400 Hektar großen Cospudener Badesee am südlichen Stadtrand von Markkleeberg. Ein schönes Fleckchen Erde, das eine hohe Lebensqualität verspricht. An diesem beliebten Ausflugs- und Naherholungsziel schafft Quartier Cospuden nun auch tatsächlich neuen Wohnraum für Familien und Platz für Gewerbeeinheiten. Initiiert, geplant, entwickelt und durchgeführt wird das Projekt von Propos Projektentwicklung. Der Auftrag für die schlüsselfertige Realisierung des neuen Quartiers ging an die Porr Hochbau Region Ost aus Schmölln.
Die Aufgabe hat es in sich: Insgesamt neun Gebäude auf einer Fläche von gut 9.800m² sollen nahe Leipzigs Badewanne in den Himmel wachsen. Sechs der Mehrfamilienhäuser werden bei diesem Projekt im Geschosswohnungsbau für Eigentumswohnungen mit Tiefgarage realisiert. Hinzu kommmen noch zwei Reihenendhäuser und ein Reihenmittelhaus für die Nutzung als Wohn- und Gewerbeeinheiten. Die 6.230 m2 große Außenanlage soll vor allem Familien Platz zum Leben und Kindern Raum zum Aufwachsen geben. Die engen Platzverhältnisse stellten zwar eine Herausforderung dar, die das Team von Porr aber gut gemeistert hätte, sagt Porr. Die engen Zufahrtswege werden im Sommer vor allem von Ausflüglern zu Fuß, im Auto, Bussen oder auf dem Rad genutzt. Dank des durchdachten Logistikkonzeptes werden der Ausflugsverkehr und die Baustellenversorgung sicher über die Wege geleitet.
Das dringendste Kundenbedürfnis
Dem Auftraggeber legt, neben den hohen Qualitätsansprüchen, besonderen Wert auf die Termin- und Kostensicherheit. Offenbar konnte Porr mit seinem ökonomischen Alternativvorschlägen begeistern. Schon vor Baubstart wurde in den Planungsgesprächen ein gutes Vertrauensverhältnis zwischen Porr und dem Auftraggeber aufgebaut. Im Oktober 2023 soll das Bauvorhaben dann in die aktive Phase eintreten.
Symbiose aus neuem Wohnraum und Naherholungsgebiet
Noch bis 1992 wurde am heutigen Cospudener See Braunkohle gefördert. Erst im Rahmen der EXPO2000 wurde das Areal als Korrespondenz-Projekt geflutet. Heute prägen Badestrände, Marina, Ferienwohnungen und Gastronomiebetriebe die Landschaft der Badewanne. Knapp 600.000 Besucher kommen jährlich hier her, um unter anderem zu Surfen oder Segeln. Oder sie gehen auf rund 10km langen asphaltiertem Rundweg spazieren oder nutzen die Wege für ausgedehnte Radtouren. Wenn alles planmäßig läuft, können die Urlauber bald das neue Stadtquartier von dem Aussichtsturm sehen.












