Zweigeschossiger Anbau in Massivbauweise
Trierer Kita mit Leichtbeton erweitert
Die Betreiber der katholischen KiTa St. Maternus in Trier setzen bei einer baulichen Erweiterung auf Bisotherm-Produkte.
Der neue zweigeschossige Anbau folgt dem vorhandenen architektonischen Konzept und wird während des laufenden Kita-Betriebs in Massivbauweise ausgeführt. Die Kita ist Teil eines Gebäudeensembles auf dem über 5.000 m² großen Grundstück am Karlsweg in 54295 Trier. Die Kirche der Kath. Kirchengemeinde St. Maternus wurde in einem ähnlichen Baustil wie das Kita-Gebäude geplant und wurde ein paar Jahre nach dem Kita-Gebäude errichtet. Architekt der beiden Gebäude war Herr Prof. Kleinjohann aus Trier.
Bedingt durch die zunehmende Nachfrage nach Plätzen in Kindertagesstätten wurde zunächst analysiert, ob und wie sich eine Erweiterung an dem vorhandenen Standort realisieren lässt. Nach dem positiven Ergebnis der Analyse der vorhandenen Ressourcen folgte der Entwurf des Büros „architekt feils“ aus Trier. Der Anbau wurde als zweigeschossiges Massivgebäude geplant, welches die geforderten Flächenerweiterungen in kompakter Bauweise erfüllt. Berücksichtigt sind unter anderem zwei zusätzliche altersgemischte Gruppen sowie eine Küche mit Nebenräumen für die Zubereitung frischer Speisen für den Kita-Betrieb. Die Bestandsküche wird zur Teeküche für das Personal umgenutzt.
Die vorhandene Geländeneigung ist in dem Anbaukonzept berücksichtigt, indem im Untergeschoss der neue Gruppenraum entsteht. Eine natürliche Belichtung und Belüftung der Räume ergeben sich dadurch, dass das Untergeschoss des Kita-Gebäudes bei seiner Errichtung 1975 auf der Westseite in halber Höhe in den Hang eingebettet wurde. Hier wurde bereits im Sommer 2020 das Außengelände abgesenkt und ein bespielbares Vorfeld geschaffen, welches mit einer gegen die Topografie laufenden Rampe eingefasst wird. Somit wird das Gesamtgebäude barrierefrei erschlossen. Für die innere Barrierefreiheit erhält der Neubau eine Aufzuganlage mit dem Kabinenmaß von 1,10 m x 1,40 m.
Bauliche Erweiterung ohne Unterbrechung der Kita-Nutzung
Mit der vom Architekturbüro präferierten Massivbauweise aus (Leicht-)Betonmauerwerk sind die Arbeiten während des laufenden Kita-Betriebes nur mit geringen Einschränkungen für alle Beteiligten durchführbar. Gemäß der Werkplanung des Architekturbüros Feils führt die Bauunternehmung Rudolf Gorges GmbH den 1.214,05 m³ umfassenden Rohbau komplett mit Bisotherm Mauerwerksprodukten als monolithischen Massivbau aus. Damit entstehen alle Mauerwerks-konstruktionen in einem Arbeitsschritt und bilden die Basis des hochwertigen Rohbaus mit exzellenten bauphysikalischen und energetischen Werten.
Der sommerliche und winterliche Wärmeschutz der Außenhülle des Gebäudes wird durch den Stein Bisoplan 10 in Verbindung mit Bisoplan Dünnbettmörtel erreicht. Aus statischen Gründen und für einen optimalen Luftschallschutz werden die Innenwände mit Steinen der Normaplan-Serie in Verbindung mit dem Norma-plan Dünnbettmörtel erstellt. Damit je nach Detail alle bautechnischen und bauphysikalischen Rahmenbedingungen optimal erfüllt werden, liefert die bbk Baubedarf Konz auch die Systemergänzungen wie beispielsweise Bisoplan Bau-platten, Bisotherm Kimmsteine, Bisotherm-Kimmmörtel und das bewährte Biso Bewehrungs-band je nach Baufortschritt zur Baustelle.
Das unter ökologischen Gesichtspunkten hergestellte Gebäude aus Bisotherm-Mauerwerk bietet den Kindern und den Beschäftigen ein ganzjähriges Wohlfühlklima und dies bei niedrigsten Gebäudeunterhaltungs- und Bewirtschaftungskosten.









