FORUM HOLZBAU

Jessica Stütz,

18. Europäischer Kongress im Kölner Gürzenich

Der 18. Europäischer Kongress findet am 09./10. Oktober 2025 im Kölner Gürzenich statt © Terhalle Holzbau

Mit seinem in diesem Jahr 18. „Europäischen Kongress Effizientes Bauen mit Holz im urbanen Raum“ (EBH) am 9. und 10. Oktober in Köln nimmt FORUM HOLZBAU thematisch wieder das Baugeschehen im Westen Deutschlands mit Schwerpunkt bei NRW in den Blick. Dabei werden auch Projekte aus angrenzenden Regionen wie z.B. Belgien und den Niederlanden vorgestellt.

Zum Kongressauftakt am Donnerstag gibt es einen klimapolitischen und einen volkswirtschaftlich ausgerichteten Vortrag. Dr. Veit Burger vom Öko-Institut Freiburg erläutert Deutschlands Strategien und Konzepte, mit denen sich bis 2050 Treibhausgas-Neutralität erreichen lässt. Anschließend versucht Prof. Dr. Michael Grömling vom Kölner Institut der deutschen Wirtschaft (IW) eine Prognose, was passieren muss, damit die deutsche Wirtschaft wieder in Tritt kommt. Beide Referenten sind anschließend als Gesprächspartner auch für eine Podiumsdiskussion mit Vertreterinnen der NRW-Landesregierung vorgesehen. FORUM HOLZBAU hat hierzu Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen und Bauministerin Ina Scharrenbach aus Düsseldorf eingeladen. Beide haben bereits an früheren EBH-Kongressen teilgenommen.

Bis zur Mittagspause teilt sich das EBH-Programm in zwei parallele Stränge A und B auf. Im Architekturblock A1 werden von der Architektenkammer NRW planerisch spannende Objekte präsentiert und im Block B1 die ESG-Anforderungen von Banken und Versicherungen und der Holzbau aus dem Blickwinkel eines Immobilienentwicklers betrachtet.

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Nach der Mittagspause stellt die Wohnungswirtschaft (VdW Rheinland Westfalen) im Block A2 beispielhafte Projekte aus NRW für Aufstockungen und städtische Nachverdichtungen in Holzbauweise vor. Im parallelen Block B2 werden unter der Überschrift „Witterungsschutz und Feuchtigkeit bei Großprojekten“ praktische Fragen auf Holzbaustellen behandelt – aber z.B. auch, welche Überraschungen der Holzbau seinen Bauherren bietet.

In der tagesabschließenden Joint Session stellt die FNR den Bundeswettbewerb „Holzbauplus 2024/25“ vor. Bis zum Feierabendbier und dem Abendessen folgen noch drei Projektvorstellungen, darunter die der neuen Nürnberger Zentrale der Umweltbank.

Am Freitag (10. Oktober) wird das EBH-Programm in zwei parallelen Strängen fortgeführt. In Block A3 dreht sich alles um die Muster-Holzbaurichtlinie 2025, und im Block B3 werden Infrastrukturbauten in NRW und BeNeLux präsentiert. Im Anschluss an die vormittägliche Kaffeepause werden in Bock A4 neue Schulbauten in NRW vorgestellt. Der Block B4 thematisiert Fragen des Baurechts und die Auswirkungen auf den Baubetrieb.

Der abschließende Vortragsblock befasst sich mit Holzbau in der Kreislaufwirtschaft. Prof. Dr. Philipp Dietsch vom KIT Karlsruhe stellt hier z.B. den in diesem Jahr neuen Leitfaden zur Wiederverwendung tragender Bauteile aus Holz und Stahl vor. Bis zum offiziellen EBH-Ende um 16.30 Uhr werden außerdem noch Holzbauprojekte mit eingeplanter Bauteil-Weiterverwendung gezeigt.

Abgerundet wird der Kongress wie gewohnt durch eine Fachausstellung mit 65 Ausstellern. Die Hochschulkooperation FORUM HOLZBAU und der Landesbeirat Holz NRW als Mitveranstalter erwarten zum 18. EBH über 650 Teilnehmende.

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