Innovationen auf dem Bau
Heben mit Wasserstoff dank Niftylift
Die Nachfrage nach nachhaltigen Lösungen im Bau- und Industriesektor wächst stetig. Besonders in Deutschland stoßen Hubarbeitsbühnen mit Wasserstoff-Elektro-Antrieb auf großes Interesse.
Deutschland nimmt seit Jahren eine führende Rolle bei der Nutzung erneuerbarer Energien ein und hat 2023 seine nationale Wasserstoffstrategie weiterentwickelt. Laut Niftylift, einem mehrfach ausgezeichneten Hersteller von Hubarbeitsbühnen, zeigen deutsche Arbeitsbühnenvermieter großes Interesse an dieser Technologie. Marcel Schepers, Geschäftsführer von Niftylift Europa, bestätigt: "Vermieter in Deutschland investieren viel Geld in rein elektrische Mietflotten und reagieren hocherfreut auf die Verfügbarkeit von Modellen mit Wasserstoff-Elektro-Antrieben."
Niftylift bietet bereits zehn rein elektrische Modelle mit Arbeitshöhen zwischen 12,1 und 28 Metern an. Zusätzlich hat das Unternehmen zwei neue Maschinen mit Wasserstoff-Elektro-Antrieb entwickelt: die Modelle HR15 H2E und HR17 H2E. Beide werden vom auf der bauma 2025 am Stand von Niftylift (FS.1003/2) erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.
Die Hubarbeitsbühnen von Niftylift zeichnen sich durch ihre kompakte Bauweise aus und sind für den kosteneffizienten Transport sowie den Einsatz in beengten Umgebungen konzipiert. Die vollelektrischen und wasserstoffbetriebenen Modelle gewährleisten emissionsfreies und geräuscharmes Arbeiten sowohl im Innen- als auch im Außenbereich. Besonders in Städten wie Berlin, Hamburg, Stuttgart, Frankfurt, Köln oder Freiburg, wo Umweltzonen den Einsatz von Diesel-Fahrzeugen einschränken, sind diese Maschinen eine zukunftsweisende Alternative.
Hubarbeitsbühnen mit Wasserstoff-Elektro-Antrieb bieten besondere Vorteile auf Baustellen ohne Lade-Infrastruktur. Die Modelle HR15 H2E und HR17 H2E können bis zu fünf Tage lang rein mit Akkuleistung betrieben werden. Dank der Wasserstofftechnologie lässt sich diese Einsatzdauer verdoppeln. Selbst bei täglichem Einsatz genügt ein Flaschentausch alle zwei bis drei Wochen. Dies reduziert Stillstandszeiten und erhöht die Produktivität.
Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 04_2025 des Baugewerbe Magazins.












