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Artikel und Hintergründe zum Thema

28. Internationales Holzbau-Forum (IHF)

Jessica Stütz,

Programm für das IHF 2024 in Innsbruck steht fest

Ein breites Spektrum an internationalen Fachvorträgen und die Netzwerkmöglichkeiten machen das Internationale Holzbau-Forum zu einem einzigartigen Anlass. FORUM HOLZBAU als Veranstalter erwartet zum Kongress etwa 2400 Teilnehmende.

© FORUM HOLZBAU

Das Tagungsprogramm des 28. IHF (4. bis 6. Dezember im Kongresszentrum Innsbruck) läuft im bewährten Schema ab:

  • Auftakt und fünf parallele Prologe am Mittwoch, 4. Dezember (Architektur, Fertigbau, Holzhausbau, Verbindungstechnik sowie Politik & Ausbildung). Das baukonjunkturelle Update von Martin Langen (B+L Marktdaten, Bonn) ist diesmal bereits Teil der Auftaktveranstaltung. Im Prolog 5 geht es um das Projekt Neues Europäisches Bauhaus und die Bauhaus-Akademie. 
     
  • Das IHF-Kernforum ab Donnerstag, 5. Dezember beginnt wie üblich mit einer Joint Session am Vormittag. Im Startvortrag vom Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) geht Dr. Thomas Obst auf die Wirtschaftsentwicklung in Europa und der Welt ein. Nach der Kaffeepause am Vormittag geht es in drei parallelen Blöcken weiter mit Holzobjektbau (Block 1), mit der Erdbebenbemessung von Holzkonstruktionen, Klebetechnik in extremen Anwendungen und mit Holzbauteile in der Kreislaufwirtschaft (Block 2). Im Master Colloquium (Block 3) werden wieder ausgewählte Studienarbeiten von Absolventen der einschlägigen Holzhochschulen vorgestellt – mit anschließender Gruppenarbeit und dem Diskussionsforum „World Café“.
     
  • Im abendlichen IHF-Gastvortrag von Prof. Dr. Silke Welpe von der TU München geht es um den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (AI) in der Arbeit und in der Führung. Vor dem gemeinsamen Abendessen ehrt FORUM HOLZBAU wieder zwei Branchenpersönlichkeiten für ihre Verdienste um den Einsatz von Holz im Bauwesen: Walter Bauer, Holzbauunternehmer aus Satteldorf, und Prof. Dr. Hans Joachim Blaß, Bauingenieur, Wissenschaftler und Holztechnologe aus Karlsruhe.
     
  • Am Freitagvormittag, 6. Dezember werden in vier zeitparallelen Vortragsreihen (A bis D) Ingenieurholzbau-Projekte (Block A), zweiachsig gespannte Holztragwerke (Block B) und mehrgeschossige Holzbauten (Block C) vorgestellt. Im Block D bietet die TU München wieder ein interessantes Diskussionsforum unter der Leitung von Prof. Dr. Stefan Winter. Diesmal dreht es sich um Holz und seine Materialpartnerschaften. Die gemeinsame Abschlussveranstaltung, der IHF-Epilog, befasst sich in diesem Jahr mit den imagefördernden Holzbauten der Olympiade 2024 in Paris, der IBA 2027 in der Stadtregion Stuttgart und der Weltausstellung in Osaka (Expo 2025).
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