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Tsurumi auf der IFAT 2026: CZ-Serie setzt neue Maßstäbe in der Abwassertechnik
Wenn es um Betriebssicherheit unter anspruchsvollen Bedingungen geht, zählt der japanische Pumpenhersteller Tsurumi seit Jahren zu den festen Größen im internationalen Markt. Auf der IFAT 2026 nutzt das Unternehmen die Bühne, um seine Kompetenz im Bereich Abwasser weiter zu schärfen. Im Mittelpunkt steht dabei die CZ-Serie, die sich seit ihrer Einführung als robuste Lösung für problematische Medien etabliert hat.
Für Bauunternehmer, Projektleiter und Entscheider in kommunalen Betrieben ist das Thema hochrelevant. Abwasser mit hohem Feststoff- und Faseranteil stellt Planer und Betreiber regelmäßig vor Herausforderungen, insbesondere wenn klassische Aggregate durch Verstopfungen oder erhöhten Wartungsbedarf an ihre Grenzen geraten. Genau hier setzt die CZ-Serie an.
CZ-Serie: Technik für faserhaltiges Abwasser
Die CZ-Serie wurde gezielt für Abwasser entwickelt, das mit Textilien, Feuchttüchern und anderen problematischen Bestandteilen belastet ist. Im Zentrum des Konzepts steht ein speziell konstruiertes Zerkleinerungssystem. Eine charakteristisch geformte Saugplatte arbeitet mit einem scharf ausgelegten Scherenmechanismus zusammen. Feststoffe werden erfasst, zerkleinert und kontrolliert dem hydraulischen System zugeführt, bevor sie kritische Bereiche erreichen können.
Für die Praxis bedeutet das: geringere Verstopfungsanfälligkeit, stabilere Förderleistung und reduzierte Eingriffe im laufenden Betrieb. Gerade in kommunalen Pumpwerken oder in Sonderbauwerken der Siedlungswasserwirtschaft sind Stillstände nicht nur technisch problematisch, sondern auch wirtschaftlich relevant. Motorleistungen bis 15 kW ermöglichen den Einsatz in typischen kommunalen Anwendungen, in denen Dauerbetrieb und Wartungsarmut gefordert sind.
In der Projektpraxis zeigt sich, dass Lösungen wie die CZ-Serie insbesondere dort Vorteile bringen, wo zuvor redundante Pumpensysteme oder häufige manuelle Reinigungen erforderlich waren. Für Bauunternehmen und Anlagenbauer kann dies bei der Planung neuer Anlagen oder bei Sanierungsmaßnahmen zu einer klaren Optimierung von Lebenszykluskosten führen.
Ganzheitlicher Ansatz für die biologische Reinigungsstufe
Neben der Förderung von Abwasser adressiert Tsurumi auch die biologischen Prozesse in Kläranlagen. Mit den TRN-Tauchbelüftern bietet der Pumpenhersteller Systeme zur Sauerstoffeinbringung, die auf robuste Bauweise und geringen Wartungsaufwand ausgelegt sind. Die Aggregate lassen sich in bestehende Beckenstrukturen integrieren und mit vorhandenen Misch- und Belüftungskomponenten kombinieren.
Für Planer bedeutet dies Flexibilität bei der Modernisierung bestehender Anlagen. Besonders in gewachsenen kommunalen Infrastrukturen ist die Nachrüstung ohne tiefgreifende bauliche Eingriffe ein entscheidender Faktor. Hier zahlt sich ein modulares und kompatibles Anlagenkonzept aus.
Digitalisierung im Bestand: Tsurumi Connect
Mit Tsurumi Connect verfolgt der Hersteller einen offenen Digitalisierungsansatz. Das System ist darauf ausgelegt, nicht nur eigene Produkte, sondern auch elektrische Geräte anderer Fabrikate zu überwachen und zu steuern. In der Realität vieler Kläranlagen, die aus unterschiedlichen Bauphasen und Herstellerlösungen bestehen, ist diese Offenheit von hoher praktischer Bedeutung.
Zustandsüberwachung, Alarmierung und die Integration in bestehende Steuerungsstrukturen unterstützen Betreiber dabei, Wartungsintervalle bedarfsgerecht zu planen und ungeplante Ausfälle zu minimieren. Für Entscheider im Bauwesen eröffnet dies zusätzliche Argumente bei der Konzeption moderner, zukunftssicherer Anlagen.
IFAT 2026 als strategische Plattform
Die IFAT 2026 dient Tsurumi nicht nur als Produktschau, sondern als strategische Plattform zur Positionierung im internationalen Abwassermarkt. Der Messeauftritt ist bewusst klar und funktional gestaltet und spiegelt damit die technische Ausrichtung des Unternehmens wider: robuste Konstruktion, durchdachte Details und konsequente Ausrichtung auf den Praxiseinsatz.
Im Baugewerbe ist Tsurumi insbesondere bei Schmutzwasserpumpen seit Jahren stark vertreten. Die dort gesammelte Erfahrung unter rauen Baustellenbedingungen fließt direkt in die Weiterentwicklung der umwelttechnischen Lösungen ein. Die CZ-Serie steht exemplarisch für diesen Transfer von Baustellenkompetenz in die kommunale Abwassertechnik.
Für Bauunternehmer, Geschäftsführer und Projektleiter bietet der Messeauftritt damit mehr als eine Produktneuheit. Er liefert konkrete Ansätze, wie sich Betriebssicherheit, Wartungsaufwand und Digitalisierung im Bereich Abwasser wirtschaftlich und technisch sinnvoll miteinander verbinden lassen.












